4. GrazerUmweltZirkus – „Restlos glücklich – Teller statt Tonne“

Auch dieses Jahr hieß es wieder „Manege frei“ und zwar für den 4. GrazerUmweltZirkus, welcher heuer am Freitag, den 8. Juni 2018 im Grazer Joanneumsviertel unter dem Motto: „Restlos glücklich – Teller statt Tonne“ stattgefunden hat.

Der GrazerUmweltZirkus wird vom Umweltamt der Stadt Graz organisiert und ist als Weiterentwicklung des Umweltfestes zu sehen. Für Jung und Alt sowie Klein und Groß gibt es an diesem Tag im Joanneumsviertel ein vielfältiges Angebot und spannende Programmpunkte.

Die Kinder konnten sich mit dem Umwelt-Spielmobil und Kinderschminken die Zeit vertreiben, bis um 16 Uhr das Kindermusical von Lisa Valentin, „Kleine Feder, restlos glücklich“ aufgeführt wurde. Musik und akrobatische Tanzeinlagen gab es auch, wie es sich für einen Zirkus eben gehört. 🙂


Lebensmittel sind wertvoll – trotzdem werden in Österreich jährlich über 300.000 Tonnen noch brauchbarer Nahrungsmitteln von privaten Haushalten in den Müll geworfen. Addiert man dazu noch die tausenden Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen, die im Handel und in der Gastronomie anfallen, entspricht das einem Gegenwert von mehreren hundert Millionen Euro, die pro Jahr in der Tonne landen.

Die Rezepte-Tauschbörse wurde fleißig benutzt, viele gute und einfache Rezepte wurden getauscht und weitergegeben. So können in Zukunft aus Resten tolle Gerichte entstehen.


Am 4. GrazerUmweltZirkus gab es viele Tipps zu Lebensmitteln und ihrer Aufbewahrung. Wir waren mit Nachhaltig in Graz auch dabei.

Unsere Tipps gegen Lebensmittelverschwendung wurden gerne angenommen und auch die Bücher aus der Mediathek vom Welthaus Graz zum Thema interessiert angeschaut.

Wir durften viele Gespräche führen und haben für euch natürlich alles dokumentiert. Weiter unten findet ihr die Aussteller und eine Fotogalerie.

 


Lange Tafel zum Restl-Essen
Ein Highlight des heurigen UmweltZirkus. Beim Live-Schaukochen aus Resten wurden köstliche Gericht gezaubert. Der Andrang war groß und alles wurde „restlos“ aufgegessen.


Foodsharing-Aktion
Das Joanneumsviertel wurde für einen Tag zum Fairteiler-HotSpot. Nicht mehr benötigte aber noch genießbare Lebensmittel konnten von zu Hause mitgebracht werden und vor Ort zur Weitergabe abgegeben werden. Oder einfach vor Ort abgegebene Lebensmittel mit nach Hause genommen werden. Die Möglichkeit wurde begeistert und rege genutzt.

-> Foodsharing

 


Gastrobereich
Hunger oder Durst? Im Lesliehof boten zahlreiche Essensstände Köstlichkeiten. Natürlich alles aus der Region, saisonal, Restlküche, Bio, Fairtrade und/oder vegan. Getestet habe ich Kaffee und den Hollersaft von Aufgegessen bei der Fahrbar.

 


Die Aussteller

 


Fotogalerie

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