Globale Lieferketten verstehen

Wir sitzen in Jeans und T-Shirt im mit Naturstein gepflasterten Innenhof einer Bar, essen einen Quinoa-Salat mit Avocados, trinken anschließend einen Kaffee und chatten mit dem Smartphone mit unseren Freund*innen: Die meisten Güter, die wir im Alltag nutzen, sind in einem weltweit verflochtenen Prozess von vielen verschiedenen Menschen hergestellt worden.
Grundsätzlich bietet die immer komplexere globale wirtschaftliche Vernetzung die große Chance der Spezialisierung und damit der Produktivitätssteigerung. Gleichzeitig führt sie sehr oft zur Verschlechterung von Arbeitsbedingungen sowie Umwelt- und Sozialstandards.
Obwohl globale Lieferketten unseren Alltag bestimmen, bleibt das Wissen zu den Prozessen internationalen Handels meist an der Oberfläche. Angesichts der derzeitigen Debatten rund um das Lieferkettengesetz ist die Auseinandersetzung mit dem Thema umso wichtiger. Nur so können wir politische Vorhaben nachvollziehen und uns für ein gutes Lieferkettengesetz einsetzen.
Mithilfe unserer tollen Referentin Susanne Steuber werden wir anhand konkreter Beispiele folgende Fragestellungen interaktiv erarbeiten:
— Welche Mechanismen liegen der weltweiten Verflechtung zugrunde?
— Wer profitiert von internationalen Lieferketten und warum?
— Welche Probleme, Gefahren und Risiken bergen globale Lieferketten für die Beteiligten in den verschiedenen Produktionsstufen?
— Welche Akteure sind in der Verantwortung, die Bedingungen zu verbessern?
— Welche Ansätze werden dazu verfolgt, wie und was können wir selbst leisten?
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ANMELDUNG:
Aufgrund der interaktiven Elemente im Seminar möchten wir einen Überblick über die Teilnehmenzahl behalten. Meldet Euch daher mit einer kurzen Mail an Nicole –> nicole.morasch@bildung-trifft-entwicklung.de

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