Kinostart: I AM GRETA

Wann:
16. Oktober 2020 um 20:00 – 22:00
2020-10-16T20:00:00+02:00
2020-10-16T22:00:00+02:00
Wo:
KIZ Royalkino
Conrad-von-Hötzendorf-Straße 10
8010 Graz
Österreich
Kinostart: I AM GRETA @ KIZ Royalkino | Graz | Steiermark | Österreich
Ab Fr, 16. Oktober täglich im KIZ RoyalKino:
„Erhebend und inspirierend“ (Screen Daily)
Die Geschichte der Klimaaktivistin Greta Thunberg begann vor zwei Jahren: Im August 2018 trat Greta, eine 15-jährige schwedische Schülerin, in einen Schulstreik für das Klima. Jeden Freitag ging sie statt zur Schule vor das Parlamentsgebäude und ließ sich dort mit einem Protestschild nieder. Und sie stellte folgende Frage an die Erwachsenen: „Wenn Sie sich nicht um meine Zukunft auf der Erde kümmern, warum sollte ich mich dann in der Schule um meine Zukunft kümmern?“
Innerhalb nur weniger Monate entwickelt sich ihr Streik zur globalen Bewegung „Fridays for Future“. Im September 2019 wurde sie zum Auftakt des UN-Klimagipfels in New York eingeladen. Sie überquerte den Atlantik auf einer Segelyacht und begrüßte die Delegierten mit den inzwischen historischen Worten „My name is Greta Thunberg and I want you to panic“.
Das Team von „I am Greta“ hat die junge Aktivistin von ihrem frühen Schulstreik in Stockholm bis zu massiven internationalen Protesten begleitet und ihre Mission dokumentiert. Der Film bietet Einblicke in ihr persönliches Leben, ihre Auftritte, ihre Reisen und ihre Gespräche mit EntscheidungsträgerInnen und spart auch ihren Umgang mit dem Asperger-Syndrom nicht aus.
Regie, Kamera: Nathan Grossman. Musik: Jon Ekstrand & Rebekka Karijord. Deutschland/Frankreich/Schweden/USA 2020. 97 Min. Farbe. DCP. Englisch, Schwedisch. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Nathan Grossman
studierte an der Stockholmer Akademie der darstellenden Künste. Er arbeitet zunächst als Fotograf für den Rolling Stone. 2017 drehte er eine Dokumentation über den wachsenden Fleischkonsum in Schweden, die im öffentlichen Fernsehen gezeigt wurde und zu einer umfassenden Debatte über das Thema führte.
Nathan Grossman über „I am Greta“:
Als ich Greta das erste Mal auf der windigen Riksgatan traf, sprach sie zu mir und den Passanten mit schwacher, stotternder Stimme. Ich war ebenso überrascht zu erfahren, dass sie eine Aktivistin war, wie ich von der Macht ihrer Worte ergriffen war. Sie stellte klar, dass wir uns für Jahrzehnte nicht darum gekümmert hatten, dass unsere Gesellschaft die Ressourcen mehrerer Planeten verbraucht, aber nur einen zur Verfügung hat. Greta sprach so klar und logisch über den Klimawandel und die Umwelt, dass ich sofort das Gefühl bekam, ich müsste mich in ihre Einstellung hineindenken. Ich setzte mich zu ihr in der Absicht, meine Kamera die Welt so wahrnehmen zu lassen, wie sie es tat, und eine Geschichte darüber zu machen. Ich dachte, es würde ein kleines Projekt werden, vielleicht eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die man in einen Zusammenhang mit den schwedischen Parlamentswahlen stellen könnte. Ich lag so falsch… (KIZ-Info 06-2020)

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