Sandra Peham-Nagovnak „Natur erleben“

Sandra Peham-Nagovnak hat zusammen mit ihrem Mann Johnny Peham den Begriff Wildniskultur geprägt. Wildnis und Kultur zu haben schließt einander nicht aus: Wildnis zu achten und genießen, nicht alles kontrollieren und Kultur zu üben. Egal, ob bei der Erziehung von Kindern oder der Zucht von Gemüse und Kräutern in der Natur. Es gibt sehr viele Parallelen, die Sandra Peham sehr schön aufzeigt. Dabei ist es gut, eine Balance zu finden, altes Erfahrenes einzubringen und Neues aus der Wissenschaft dazu zu holen, denn nicht alles ist gut, manches ist einfach nur gut gemeint. Wildformen brauchen genau wie unsere Kinder im Spektrum von ADS bis Autismus Pflege und Platz, um in der Kultur Raum zu finden und nicht zu verhungern. Alles ist eine natürliche Entwicklung. Unser Sinn und Zweck ist es, sich mit unserer Umgebung zu beschäftigen, mit dem, was wir vor Ort haben, und uns Wissen abholen von Menschen mit viel Erfahrung und Weisheit, um dann dieses Wissen zu nutzen und es selbst Unbekanntes auszuprobieren.


Bullets:

  • Wildformen brauchen Pflege und Platz, um in der Kultur Raum zu finden.
  • Wenn man wirklich liebt und sich selbst gut spürt, dann kann man nichts falsch machen. Wenn man etwas falsch macht, dann wird es der andere verstehen. Dasselbe haben wir im Garten auch.
  • Die Selbstverantwortung wird gerne abgegeben und dann beschwert man sich, dass man manipuliert wird.
  • Wir sind selbstverantwortlich, welchen Platz die Menschheit auf der Erde haben wird, mit unserem Handeln und Umgang miteinander.
  • In Kommunikation bleiben, Diversität und Entwicklung zulassen, Transformation darf anstrengend sein. Denn es geht, um Liebe und Bereitschaft sowie natürliche Entwicklung in allen Bereichen zuzulassen.

Zitat:
Alles ist ein Prozess.


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