Ausbildung zu Radlehrer*innen

Eine Initiative von klimaaktiv mobil

Fotocredits: klimaktiv mobil

Der Verkehrssektor ist für ein Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich. Der Umstieg auf das Fahrrad klingt daher nicht nur logisch, er ist sogar sehr wichtig und gehört gefördert. In Zusammenarbeit mit klimaaktiv mobil versucht daher die Bundesregierung, den Radverkehrsanteil bis 2025 auf 13 % zu steigern. Unter anderem wird die Ausbildung für Radfahrlehrer*innen gefördert. Damit soll gewährleistet werden, dass der praktische und effiziente Umgang mit dem Fahrrad vermittelt wird und eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr für alle gegeben ist.
Wann die Kurse stattfinden, wird auf der Seite von klimaaktiv mobil bekanntgegeben oder ist deren Newsletter zu entnehmen.

Anmeldung bis Ende 2020

Noch bis Ende des Jahres ist es möglich sich für einen der (geförderten) Kurse anzumelden. Am besten sollte dies schnell erledigt werden, denn die ersten 60 Ausbildungen werden komplett vom Staat übernommen. Das heißt aber nicht, dass es danach keine Ausbildungsmöglichkeit mehr gibt.
Verschiedene Fahrschulen (z.B. easydrivers) bieten zurzeit diese geförderten Ausbildungen an. Einfach online anmelden, den Kurs absolvieren und mit gutem Vorbild vorausfahren.

Qualifikationen nach der Absolvierung

Nach der Teilnahme an 43 Unterrichtseinheiten, einem Praxismodul und einem Hospitationsmodul, gilt die Ausbildung als absolviert. Die Absolvent*innen gelten seit kurzem auch als Übungsleiter*innen (D1 – Trainer – Radfahrlehrer*innen).
Ein eintägiger Kurs ermöglicht außerdem eine Fortbildung zur Arbeit mit Volkschulkindern. Nach der Absolvierung erfolgt eine Zertifizierung durch klimaaktiv mobil und die Aufnahme in die Liste für qualifizierte Radlehrer*innen für Volkschulkinder. Es gibt aber auch weitere Schwerpunkte, wie Kleinkinder, Erwachsene (Anfänger und Fortgeschrittene), etc. 
Seit dem Frühling 2020 wird nun auch der Schwerpunkt „E-Bike“ berücksichtigt und dementsprechend in das Curriculum aufgenommen.

Fotocredits: FGM, Podesser

Umsteigen lohnt sich

Neben den allgemein bekannten Problemen der Luftverschmutzung durch den Individualverkehr, der Gesundheitsbelastung durch Abgase und so weiter, bietet der Umstieg auf das Fahrrad gesundheitliche und auch wirtschaftliche Vorteile. Auch wenn ein wirtschaftlicher Gedanke beim Thema Nachhaltigkeit doch eher nachrangig sein sollte, ist es heute nicht mehr unmöglich, mit nachhaltigen Tätigkeiten „Karriere“ zu machen. In Zukunft werden „green jobs“ wie dieser immer wichtiger und das Fahrrad, welches sich ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren lässt, boomt gerade zu. Wie schon erwähnt, ist die Ausbildung seit kurzem dem D1-Trainerniveau angeglichen und sie lässt sich somit auch in andere Richtungen erweitern bzw. ergänzen.

Die metaphorische Sackgasse: Nicht mit dem Fahrrad

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