Gemeinsam statt einsam – Initiativen für mehr Zusammenhalt in Graz

Das Corona-Virus und die aktuelle Lage in Österreich fordern von uns das Einhalten bestimmter Grundregeln in fast allen Lebensbereichen, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet und das System nicht überlastet wird. Dies bedeutet im Speziellen für die Risikogruppen, also Personen über 65 Jahren und/oder mit Vorerkrankungen, eine enorme Einschränkung des sozialen Lebens, aber auch im Alltag einen Schritt zurück zu treten um sich selbst zu schützen. Zum Schutz wird geraten, dass jene Menschen zu Hause bleiben sollen und möglichst den Umgang mit der Außenwelt vermeiden sollen. Viele dieser Menschen erhalten Unterstützung von Familienangehörigen, allerdings ist das nicht bei allen möglich.

Für genau diese Personen ist es wichtig, dass auch sie Hilfe erhalten und aus dem Grund gibt es eine Vielzahl neuer Initiativen, sowohl von offizieller Seite, als auch von den Grazerinnen und Grazern, um den Zusammenhalt zu stärken und im Sinne der Nächstenliebe das Leben für betroffene Personen zu erleichtern. Im Folgenden werden einige dieser Initiativen vorgestellt.

Zusammenhalt Graz:

Neues Projekt der Stadt Graz und der ÖH der Uni Graz. Ziel ist es, eine Brücke zwischen ehrenamtlich arbeitenden, gesunden Studierenden und Menschen der Risikogruppe zu schaffen. Studierende können sich per Mail (generationensoli@oehunigraz.at) anmelden und werden dann von Mitarbeitern der Stadt Graz einer betroffenen Person zugewiesen, um für sie Besorgungen zu erledigen. Menschen der Hochrisikogruppe können sich telefonisch über 0316/872- 3333 werktags zwischen 9 und 13 Uhr melden. Weitere Informationen finden sich in dieser Presseaussendung:

TELETREFFS aus dem ANNENViERTEL:

Ein vom ANNENViERTEL ins Leben gerufenes Projekt möchte das soziale Leben in die eigenen vier Wände holen, indem online Veranstaltungen angeboten werden. Bei diesen Veranstaltungen kann es sich um online abgehaltene Aktivitäten, wie Pilates, Yoga, Lesezirkel, Strickrunden, Tutorials, Nachhilfe uvm handeln. Als Austragungsorte dienen Livestreams und Google Hangout. Wer interessante Ideen hat und sich gerne einbringen möchte, kann sich über diese Adressen melden:

Mail news@annenviertel.at
Facebook www.facebook.com/annenviertel
Twitter www.twitter.com/Annenviertel

Für weitere Infos: http://annenviertel.at/teletreffs-aus-dem-annenviertel-online-zusammen-sachen-machen/

Nachbarschaftshilfe:

Auch privat finden sich zunehmend mehr Initiativen, um den eigenen Nachbarn zu helfen. Eine Idee ist es, den Nachbarn in Mehrparteienhäusern Hilfe beim Einkaufen, Gassi gehen usw. anzubieten, indem man am Hauseingang einen Zettel mit Telefonnummer und relevanten Informationen aushängt. Wichtig dabei ist, den persönlichen Kontakt zu vermeiden und die besorgten Dinge nur vor der Haustür abzustellen, also nicht direkt zu übergeben. Hier ein paar Vorlagen, wie ein solches Mitteilungsblatt aussehen kann:

ANNENViERTEL: http://annenviertel.at/

Nachbarschaftshilfe FragNebenan: https://fragnebenan.com/blog/nachbarschaftshilfe-sichtbar-machen

Für weitere Tipps und Informationen bitte gerne bei uns melden, wir aktualisieren diesen Beitrag dann!

Alles Gute und bleibt gesund!

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