Petition – Nein zum Autotunnel Josef-Huber-Gasse

Nein zum Autotunnel, der ungebremst Verkehr von Reininghaus zum Griesplatz bringt

Gries ist einer der lebendigsten und internationalen Bezirke der Stadt, er ist aber auch einer der ärmsten Bezirke von Graz, und es gibt am wenigsten Grün und Parks. Viele Menschen wissen nicht, dass ein Autotunnel gebaut werden wird.

Während für Befürworter*innen des Tunnels diese Straßenausbauten notwendig sind, um den neuen Stadtteil Graz-Reininghaus an das übergeordnete Straßennetz anzuschließen, hat die Initiative „Lebendiges Griesviertel“ einen offenen Brief verfasst, mit dem sie ein NEIN zum Autotunnel Josef-Hubergasse und ein JA zu einer menschenfreundlichen Stadtentwicklung ausdrücken.
Mit dem offenen Brief und einer Petition soll Bürgermeister Nagl und die Stadtregierung dazu gebracht werden, von dem geplanten Autotunnel, der den neu entstehenden Stadtteil Reininghaus mit der Innenstadt verbinden soll, abzusehen.

Der 140 Meter lange Tunnel, der nur 11 Meter breit ist (für Radfahrer *innen und Fußgänger *innen völlig unbrauchbar) soll in der Verlängerung der Josef-Huber-Gasse unter der ÖBB-Bahnlinie und der Marienhütte (westlich des Eggenberger Gürtels) nach Reininghaus verlaufen und 30 Millionen Euro kosten. Dieser Tunnel ist eine Einladung, mit dem Auto durch das Griesviertel in die Innenstadt zu fahren. Der Autoverkehr im Griesviertel wird weiter zunehmen, die Lebensqualität im Viertel wird weiter sinken, befürchten die Anrainer*innen.

Die Initiatoren der Petition fordern:

  1. Herrn Bürgermeister Nagl und Verkehrsstadträtin Elke Kahr auf, das Projekt Autotunnel Josef-Huber-Gasse sofort zu stoppen!
  2. Wir fordern die Südwest-Straßenbahnlinie, die uns seit Jahrzehnten versprochen wird!
  3. Wir fordern die Umgestaltung des Griesplatzes zu einer Begegnungszone!
  4. Wir fordern Ruhe (keinen Autolärm), Luft zum Atmen (keine Autoabgase), Verkehrssicherheit (die es nur ohne Autotunnel geben kann), mehr Grünräume (statt Autoräume), sichere Geh- und Radwege und schließlich mehr Lebensqualität für unseren Bezirk Gries!
  5. Und wir fordern mehr Respekt für die Anliegen in unserem Bezirk!

KEINE TRAMLINIE IN SICHT

Die Straßenbahnlinie (Südwest-Linie), die vom Jakominiplatz zum Griesplatz und nach Reininghaus führen sollte, wurde im Jahr 2014 unter Schwarz-Blau abgesagt, weil die geplante Linienführung den Autoverkehr eingeschränkt hätte. Aber genau dazu baut man in zeitgemäßen Städten eine Straßenbahn: Um Menschen zum Umstieg auf dieses ökologische Verkehrsmittel zu bewegen.

Weiters wird seitens der Initiative argumentiert, dass Radfahren und Zufußgehen bereits gefährlich ist, die Gefahren sich durch das vermehrte Verkehrsaufkommen noch erhöhen werden. Außerdem wird auch die Lärmbelastung, die jetzt schon groß und gesundheitsschädigend ist, weiter steigen.

Für die Gegner des Autotunnelprojekts Josef-Huber Gasse bedeutet die Entscheidung über den Tunnel auch, ob sich Graz in eine Zukunft als lebenswerte Stadt bewegt oder ein Durchzugsort für Autos wird.

Die Zukunft der Stadt liegt in menschenfreundlichen Räumen und Plätzen, die schrittweise von Autoverkehr befreit werden. Mit der begleitenden Petition und Unterschriftensammlung kann man nun die Initiative „Lebendiges Griesviertel“ unterstützen. Ziel ist es, möglichst viele Unterschriften zu sammeln.

Hier kann die Petition unterschrieben werden:
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/nein-zum-autotunnel-josef-huber-gasse-der-ungebremst-verkehr-von-reininghaus-zum-griesplatz-bri-2#petition-main

Selbst Unterschriften sammeln und per Mail an lebendiges.griesviertel@gmail.com senden, oder
im Café Beirut, Elisabethinergasse 34, abgeben:

E-Mail für Anfragen und Unterstützung: LebendigesGriesviertel@gmail.com
©Initiative „Lebendiges Griesviertel“

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