Stadtgarten-Fest – Lebensmittel, regional, gesund und nachhaltig produziert

Wir laden ein zum Stadtgarten-Fest mit vielseitigem Programm!

30. Juni – 12 bis 18 Uhr  – Mohoga Werkstatt – Moserhofgasse 51

 

  •  Eröffnungsfeier des Gemeinschaftsgartens ‚Mohoga Werkstatt‘
    Die Gemeinschaftsgärtner zeigen ihren Garten der Öffentlichkeit, erzählen von Anbau und Ernte und präsentieren kommende Projekte
  •  Balkongärtnern / Urban Gardening am Balkon
    ‚Nachhaltig in Graz‘ präsentiert die laufende Serie ‚Balkongärtnern‘ und präsentiert Bilder und Pflanzen des in der Serie beschriebenen Balkons und fördert Gemüsevielfalt auf Balkon und Terrasse
  •  Offenes Bücherregal
    Passend zur Veranstaltung gibt es hier Bücher zu den Themen Garten, Pflanzen, Konservieren, Gartenküche & Co
  •  Wurmkiste
    Ein wichtiger Beitrag zu Urban Gardening ist die Wurmkiste mit der Möglichkeit, selbst auf kleinem Raum und ohne Garten hochwertige, biologische Erde herzustellen und den kompletten Bioabfall zu verwerten statt wegzuwerfen. Präsentation und Erfahrungsbericht.
  •  Geheimnisse der Biotonne
    Was darf rein und was nicht?
  •   Verschenkplatzl
    Schenken und Tauschen von Gartengeräten, Saatgut, Pflanzen, Kräuter, Gemüse, Obst & Co
  •  Garten Goodie Swap
    Zu viel eingekocht? Wir haben ein eigenes Platzl eingerichtet um selbstgemachte Köstlichkeiten zu schenken.
  •  Kräuterspaziergang im Gemeinschaftsgarten ‚Mohoga Werkstatt“
    mit Nicole Maurer von der Mondblumenzeit
  •  Gartenkräuter Deo herstellen
    Kräuter im Garten suchen und mit Hilfe von Silvia zu einem Deo ansetzen
  •  ‚Aufgegessen‘ verarbeitet übrig gebliebenes Obst und Gemüse und liefert monatlich per Fahrradkurier ein Schachterl ins Haus. Peter Dobnig informiert über Konservierung, Möglichkeiten ein zu viel an Ernte haltbar machen zu lassen und präsentiert das Juni Schachterl.
  •  Gartenküche
    Regionale und saisonale Produkte aus der Nahversorgung in ihrer schönsten Form, verarbeitet zu wunderbaren Speisen machen Lust zum Einkauf auf Bauernmarkt & Co. Die bereitgestellten Rezepte verlocken zum Nachmachen und regen zu einem regionalen und verpackungsarmen Einkauf an.

Programmpunkte
Zu bestimmten Uhrzeiten findet für ca. 20 Minuten ein ‚Spezial‘ zu einem bestimmten Thema statt.
13 Uhr: Gartenküche/Restlküche mit Peter Dobnig von Aufgegessen
14 Uhr: Präsentation Wurmkiste mit Lena & Josef
15 Uhr: Kräuterspaziergang mit Nicole Maurer
16 Uhr: Geheimnisse der Biotonne mit Beatrix Altendorfer
17 Uhr: Kompost & Co mit Andrea Breithuber

 Kleiner Verschenkladen
Der Laden, in dem man – ohne Gegenleistung – nicht mehr benötigte Sachen abGEBEN oder mitNEHMEN kann. In kleinen Mengen (maximal 1 bis 2 Schachteln) gut erhaltene und saubere Kleidung, Geschirr, & Co

 Außerdem abzugeben
# Stoffsackerl: Für diverse ‚Nachhaltig in Graz‘-Projekte suchen wir Stoffsackerl, die nicht mehr benötigt werden.
# Einweggläser: Für Aktionen wie Waschmittel herstellen, Give-Away Kastanienwaschmittel u.ä.
# Küchen- und Kochutensilien: Für die nächste Veranstaltung können bereits Küchen- und Kochutensilien abgegeben werden (Kochtöpfe, Küchenwerkzeug, kleine funktionstüchtige Geräte, Behälter, Geschirr, Gläser, usw.)
# Bücher aller Art: Für die Verteilung an die Grazer Bücherregale können jederzeit Bücher abgegeben werden.


Unsere Partner beim Fest

  • Aufgegessen. Gerettetes Obst und Gemüse im Glas.
    Nachhaltig, aus Graz & Umgebung und frisch gerettet werden bei ‚Aufgegessen‘ Lebensmittel konserviert, bevor sie auf dem Kompost oder im Müll landen. Das monatliche Schachterl wird per Fahrradkurier ins Haus geliefert.


  • Vision Müllfrei
    Basierend auf Fachwissen und Erfahrung wird mit maßgeschneiderten Angeboten Zero Waste Praxis vermittelt und bei der Umsetzung unterstützt.
    Evelyn Rath stellt uns den Kompostier Hocker für die Präsentation und zum Anfassen zur Verfügung.

  • Mondblumenzeit
    Nicole Maurer,  Kräuterpädagogin und angehende Natur- und Wildnistrainerin begeistert mit ihrem Blog über Wildpflanzen und bietet von März bis September regelmäßige, den verschiedenen Jahreszeiten angepasste Kräuterspaziergänge mit anschließender Kochwerkstatt.

Mehr zur Veranstaltung
Laut offziellen Untersuchungen, wie die des Weltklimarates müssen wir die Treibhausggasemissionen bis 2050 um 4% verringern, damit der Temperaturanstieg unterhalb der 2 Grad Spanne bleibt. Urbane Landwirtschaft reduziert die Schadstoffbelastung und produziert gesunde und hochwertige Lebensmittel. Produkte sollen auf kurzen Wegen also energiesparend verkauft werden (Bauernmärkte, Gemüsekisten, Fahrradlieferungen & Co), das schafft eine Befreiung von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe. Graz soll bzw. ist ein Musterbeispiel für Nachhaltige Nahrungsmittelversorgung (werden). Urbane Landwirtschaft stärkt nachbarschaftlichen Zusammenhalt, fördert wirtschaftliche Entwicklung und Umweltverträglichkeit und schafft auf Gesundheit ausgerichtete Lebensmittelversorgung. Wir wollen weniger Treibhausgas, weniger Kohlenstoff, weniger Pestizide, mehr Geld für regionale Wirtschaftszweige.

  • Informationen zur Veranstaltung
    Selbstversorgung, Urban Gardening und regionale Versorgung tragen einen wichtigen Anteil an der Lebensmittelsicherheit einer Stadt. Graz mit seiner Größe und dem fruchtbaren Umland mit seinen vielen Bauern, Wäldern und Wiesen bietet die perfekten Möglichkeiten zu einer umfassenden regionalen Versorgung. Im Rahmen der Veranstaltung gehen wir auf diese Bereiche und Möglichkeiten ein.
  • Ziele der Veranstaltung
    Kennenlernen sowie sprachlicher und praktischer Austausch von Stadtmenschen und Landmenschen, Kräutersammlern und Teetrinkern, Obstfreunden und Marmeladeherstellern, Lebensmittelrettern und Konsumenten, Stadtgärtnern und Hobbyköchen.
  • Nachhaltig in Graz möchte mit dieser Veranstaltung dazu anregen …
    – sich in der nahen Umgebung nach Essbarem und Köstlichkeiten umzusehen.
    – aktiv zu werden, zu garteln, den Balkon zu begrünen oder sich einem Gemeinschaftsgarten anzuschließen.
    – bewusster zu konsumieren und regionalen Produzenten und Produkten den Vorzug zu geben.
    – Lebensmitteln einen höheren Stellenwert zu geben und etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun.
    – die Praxis des Schenkens und Tauschens kennenzulernen und zu nutzen.
    – Gegenstände aus zweiter Hand neu gekauften vorzuziehen.

2 Kommentare:

  1. Leider bin ich seit Sonntag krank und konnte nicht kommen. Ich interessiere mich für einen Wurmkompostierer. Habt ihr eine Empfehlung für mich?
    Liebe Grüße Julia

    • Die Wurmkiste aus Wien und der Kompostier-Hocker aus Gratwein sind etwas unterschiedlich gebaut. Die Wurmkiste gibt es über einen Selbstbaukurs, den Kompostier-Hocker zum fertig kaufen. Ich empfehle den Erfahrungsbericht über die Wurkiste zu lesen -> Bericht

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