Tag der Schöpfung – 1. September

Am 1. September beginnt mit dem „Tag der Schöpfung“ für Österreichs Kirchen die sogenannte „Schöpfungszeit“. Bis zum 4. Oktober steht damit der Schutz der Umwelt und des Klimas im Fokus, in zahlreichen Aktionen soll auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam gemacht werden. Dadurch wolle man einen Beitrag zur Überwindung der ökologischen Krise leisten und einen nachhaltigen Lebensstil fördern.

Papst Franziskus hat 2015 den – von orthodoxen Christen schon seit 1989 begangenen – Gebetstag mit dem 1. September auch für die katholische Kirche eingeführt.

„Als Christen wollen wir unseren Beitrag zur Überwindung der ökologischen Krise leisten, welche die Menschheit durchlebt.“

Papst Franziskus, Laudato si, August 2015                    

Im Folgenden ein paar mit dem Schöpfungstag zusammenhängende Begriffe:

Schöpfung …

Der religiöse Begriff der „Schöpfung“ weist auf den Anfang der Welt hin und meint im biblischen Sinne alles, was Gott geschaffen hat: Pflanzen, Tiere, Menschen, Erde, Kosmos.

Schöpfungsverantwortung …

Die Erde wurde uns vom Schöpfer anvertraut. Nur wir Menschen sind fähig, das Wechselspiel im ökologischen Haushalt zu verstehen, zu respektieren, zu verbessern oder zu zerstören. Wir sind aufgrund dieser Sonderstellung die einzigen Wesen, die dieses Geschehen in unsere Verantwortung nehmen können und müssen.

Laudato si …

In der am 18.6.2015 veröffentlichten, 220 Seiten starken Umweltenzyklika „Laudato si“ fordert Papst Franziskus eine Abkehr von profitmaxi-mierenden Wirtschaftssystemen und einen verantwortungsbewussten Lebensstil von uns allen. „Eine wirtschaftliche und technologische Entwicklung, die ausschließlich dem Prinzip der Gewinnmaximierung huldigt und die nicht eine bessere Welt und höhere Lebensqualität hinterlasse, könne kein wirklicher Fortschritt sein.“ (Quelle: www.schoepfung.at)

© Referat für Schöpfungsverantwortung, Mag. Ernst Sandriesser

Mehr Informationen zu Umweltaktivitäten der Pfarren: http://www.schoepfung.at/site/home

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