Mensch-Tier-Verhältnis in der Krise – online


Online-Veranstaltung


𝟏. 𝐓𝐞𝐢𝐥: 𝟕.𝟒.𝟐𝟎𝟐𝟐, 𝟏𝟕:𝟑𝟎-𝟐𝟎:𝟑𝟎 𝐔𝐡𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧, 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞 𝐬𝐭𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐥𝐧?Das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren in unserer westlichen Gesellschaft ist durch eine starke Ambivalenz gekennzeichnet. Auf der einen Seite die industrialisierte Massentierhaltung zur Nahrungs- und Materialgewinnung – auf der anderen Seite wird die Bindung an Haustiere immer inniger und emotionaler. Wir differenzieren demnach zwischen verschiedenen Kategorien von Tieren: den sogenannten Nutztieren und den Heimtieren. Damit gehen bestimmte Denk- und Handlungsweisen einher, die zwar kulturell gewachsen und somit variabel sind, uns aber dennoch dazu bringen, dass wir Schweine 𝙚𝙗𝙚𝙣 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 streicheln und Hunde 𝙚𝙗𝙚𝙣 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 essen.Fragen, die im Workshop diskutiert werden, umfassen: Wie ist das möglich? Warum ziehen wir eine Grenze zwischen Heim- und Nutztieren? Und wie kann und soll sich unser Verhältnis zu Nutztieren ändern?


𝟐. 𝐓𝐞𝐢𝐥: 𝟓.𝟓.𝟐𝟎𝟐𝟐, 𝟏𝟕:𝟑𝟎-𝟐𝟎:𝟑𝟎 𝐔𝐡𝐫
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐡𝐚̈𝐥𝐭𝐧𝐢𝐬 𝐳𝐮 𝐓𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐦𝐮𝐥𝐭𝐢𝐩𝐥𝐞 𝐨̈𝐤𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐊𝐫𝐢𝐬𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐬𝐥𝐨̈𝐬𝐭
Während wir uns im ersten Teil vorrangig mit unserem Umgang und Verhältnis zu Tieren befassen, möchte der zweite Teil vor allem folgender Frage nachgehen: Was macht unser gegenwärtiges Verhältnis zu Tieren mit 𝙪𝙣𝙨 𝙈𝙚𝙣𝙨𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙪𝙣𝙨𝙚𝙧𝙚𝙧 𝙐𝙢𝙬𝙚𝙡𝙩?Die gegenwärtig vorherrschende, industrielle Tierhaltung löst eine Reihe ökologischer Krisen aus, die im Workshop diskutiert werden. Diese umfassen den Beitrag der Tierhaltung zum Klimawandel und zum Artensterben sowie die Gefahren für die öffentliche Gesundheit in Form möglicher neuer Zoonosen und der Entstehung multiresistenter Keime. Aber auch die sozialen Effekte der industriellen Tierhaltung werden anhand der Arbeitsbedingungen in der Tierindustrie thematisiert.

Als Referent:innen für die gesamte Veranstaltung dürfen wir 𝐃𝐫.𝐢𝐧 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫𝐢𝐤𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐦𝐢𝐭𝐳 und 𝐃𝐫. 𝐌𝐚𝐫𝐜𝐞𝐥 𝐒𝐞𝐛𝐚𝐬𝐭𝐢𝐚𝐧 begrüßen. Als promovierte Philosophin bietet Dr.in Friederike Schmitz Vorträge und Workshops zu den Schwerpunktthemen Ethik und Politik der Mensch-Tier-Beziehung sowie Klimagerechtigkeit und Agrarwende an. Darüber hinaus hat sie zahlreiche Bücher, Artikel und Aufsätze veröffentlicht und war mehrere Jahre in Forschung und Lehre an diversen Universitäten beschäftigt.
Dr. Marcel Sebastian forscht an der Universität Hamburg zur Soziologie der Mensch-Tier-Beziehung und analysiert den kulturellen und institutionellen Wandel in diesem Verhältnis. Seine Forschungsgegenstände umfassen u. a. die Arbeit im Schlachthof, soziale Bewegungen, den Wandel von Tierschutzgesetzen und die Gewaltforschung. Zu diesen Themen hat er vielfach in internationalen Fachzeitschriften und Sammelbänden publiziert. Neben seiner Tätigkeit in der Forschung arbeitet er als Autor und bietet wissenschaftliche Beratung, Workshops und Vorträge an.

𝗔𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻: Die Veranstaltungen können getrennt voneinander besucht werden. Die Veranstaltungen sehen neben theoretischen Inputs interaktive Teile mit Diskussionsmöglichkeit vor. 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐯𝐢𝐯𝐢𝐚𝐧𝐞.𝐬𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫@𝐟𝐫𝐞𝐝𝐚.𝐚𝐭

Datum

05. Mai 2022
Vorbei!

Uhrzeit

17:30 - 20:30

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Kategorie

Veranstalter

FREDA - die Akademie
Telefon
01 8901680
E-Mail
buero@freda.at
Website
http://www.freda.at/
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