Woher kommt mein Ei?

Wir wollen diesmal wissen, woher die Eier im Karton kommen. Es geht aber nicht um Hühner oder Enten, sondern um die unterschiedlichen Möglichkeiten der Haltung und die tollen Bilder auf der Packung. Wir interessieren uns für neue Marken oder Bezeichnungen und wollen schauen, was dahintersteckt.

Freilandhaltung allgemein
Vorab eine kurze Information zur Freilandhaltung. Im Grunde besagt das nur, dass den Hühnern Auslauf zur Verfügung steht, aber nicht die Art und Häufigkeit. Hühner nutzen den Auslauf überwiegend in Stallnähe. Das kann bei einer großen Anzahl an Hühnern zu Krankheiten durch den vorhandenen Kot führen, wenn der Auslauf nicht gepflegt wird. Die vorgeschriebene Freilandfläche ist mit mindestens 4m² pro Huhn auch nicht gerade groß (kann aber je nach Hühnerhalter größer sein). Zum Vergleich: In der Hobbyhaltung werden 10m² pro Huhn empfohlen.


Hahn im Glück
Die Marke für Freiland Eier aus österreichischer kontrolliert biologischer Haltung von ‚Zurück zum Ursprung‘ der Hofer-Kette verspricht, dass auch männliche Küken artgemäß aufwachsen dürfen. Die Hühner haben genügend Platz auf teils schattigen Wiesen und bekommen Futter aus Österreich ohne Gentechnik. Das Fleisch der Hähne wird nach der Aufzucht verarbeitet.


Das Nest Ei
Das Bild zeigt ein ‚echtes‘ Nest, die Packung verspricht aber nur das Übliche. Gefüttert wird auch hier gentechnikfrei, allerdings nicht nur mit österreichischem Futter, sondern auch mit europäischen Sojabohnen (wo auch immer die dann herkommen).


Das Wanderhuhn
Das Besondere ist hier die Haltung. Die Hühner leben in einem mobilen Stall, der regelmäßig (genaue Angaben dazu findet man beim Produzenten) auf eine neue Weide gebracht wird. Hierbei geht es um die Bodengesundheit und auch die geringere Verbreitung von Krankheiten. Die Ausstattung der Wanderställe ist ebenfalls beim Hersteller zu erfragen und kann unterschiedlich sein.


Eier vom Bauernmarkt
Am Bauernmarkt kann man sich persönlich nach vielen weiteren Details der Hühnerhaltung erkundigen, wie zB den tatsächlichen Auslauf, den Stall, das Futter (im Idealfall aus eigenem Anbau) usw. Viele Bauern kann man auch persönlich besuchen und direkt am Hof einkaufen und die Haltungsmethoden anschauen.

 

Hier unser Link zu den Grazer Bauernmärkten

Links:
Das Ei
Grundlegendes zum Ei

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