Luise Meier und ihr Roman „Hyphen“

Was passiert, wenn der Kollaps nicht das Ende ist, sondern ein Anfang? In ihrem Roman Hyphen entwirft Luise Meier genau dieses Szenario: Nach einem globalen Stromausfall beginnen Menschen, ihre Welt neu zu ordnen – jenseits von Wachstumszwang, Konkurrenz und fossiler Abhängigkeit. Die Krise wird zum Möglichkeitsraum, in dem Gemeinschaft, Care und ökologische Verantwortung ins Zentrum rücken.

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Dyadenarbeit im Klimakollaps

Viele kollapsbewusste Menschen fühlen sich im Alltag tief einsam: Außen funktionieren, innen um eine kollabierende Welt trauern. „Buddys“ tun gut, sind aber selten. Dyadenarbeit bietet einen einfachen, klar strukturierten Rahmen, in dem zwei Menschen einander ohne Ratschläge, ohne Debatten, einfach nur mit präsenter Aufmerksamkeit zuhören. So wird aus Klimaschmerz kein privates Geheimnis mehr, sondern geteilte Realität – und genau daraus kann wieder Kraft, Klarheit und gemeinsames Handeln entstehen.

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Phantom-Tragfähigkeit

In Zeiten wachsender ökologischer Herausforderungen gewinnt das Verständnis der Grenzen unseres Planeten zunehmend an Bedeutung. Umweltsoziologe William R. Catton prägte mit seinem Konzept der „Phantom-Tragfähigkeit“ einen wichtigen Begriff, um das scheinbare Übersteigen der natürlichen Belastbarkeitsgrenzen durch menschliches Handeln zu erklären. Dieser Blogartikel erklärt, was Catton mit „Phantom-Tragfähigkeit“ meint, warum das Thema relevant ist und welche Folgen daraus resultieren.

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