Klimawandel und Extremwetter: Die interaktive Karte von Carbon Brief

Die interaktive Karte von Carbon Brief bündelt Hunderte Attributionsstudien zu Extremwetter weltweit. Sie zeigt, bei welchen Hitzewellen, Dürren, Starkregen oder Stürmen der menschengemachte Klimawandel nachweislich eine Rolle gespielt hat. Die Karte lässt sich nach Ergebnis oder Ereignistyp filtern. Wer auf Regionen oder Länder klickt, bekommt die zugehörigen Fälle angezeigt und kann sich bis zu den einzelnen Studien durchklicken.

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Weltuntergangsuhr – Doomsday Clock

Seit dem Jahr 1947 schätzen Expert*innen des Bulletin Boards der Atomwissenschaftler (Bulletin of the Atomic Scientists) mit der symbolischen Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock), wie nah die Menschheit durch Krieg, Atomwaffen, Klimakatastrophe und weitere Bedrohungen dem Weltuntergang ist. Wissenschaftler stellen jedes Jahr diese Uhr neu. Punkt Mitternacht markiert den Punkt der Auslöschung unserer Zivilisation.

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Day Zero Dürren

Mit Day Zero Dürren (Day zero drought, DZD) werden Dürreperioden bezeichnet, in denen die Wasserversorgung einer Region so drastisch kollabiert, dass der Tag kommt, an dem die Wasserhähne leer bleiben und kein Trinkwasser mehr aus den Leitungen fließt. Eine aktuelle Studie zeigt, wie und wo solche Wasserknappheiten erstmals auftreten könnten – und dass Millionen Menschen schon in den kommenden Jahren betroffen sein werden.

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Cloudburst: schon gehört?

Das Foto zeigt einen Wolkenbruch (Cloudburst).

Ein Cloudburst (auf Deutsch oft als „Wolkenbruch“ bezeichnet) ist ein plötzlich auftretender, extrem heftiger Starkregen, der innerhalb kürzester Zeit große Mengen Wasser auf eine kleine Fläche niedergehen lässt. Solche Ereignisse treten meist lokal und überraschend auf – sie können jede Infrastruktur herausfordern und führen häufig zu Sturzfluten, Bodenerosion sowie gefährlichen Überschwemmungen, vor allem in städtischen Gebieten oder an Berghängen.

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WTF is Erring on the Side of Least Drama?

Der Begriff „Erring on the Side of Least Drama“ beschreibt eine Haltung, bei der Wissenschaftler*innen und Institutionen im Zweifel lieber vorsichtige, weniger alarmierende Aussagen treffen, auch wenn die tatsächlichen Risiken größer sein könnten. Im Kontext der Klimakrise bedeutet das: Statt dramatische, aber realistische Szenarien zu kommunizieren, werden häufig konservativere Prognosen veröffentlicht, um nicht als „Alarmistin“ oder „Panikmacher“ zu gelten.

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