NIMBY: Not in my backyard

Hast du schon einmal vom Begriff „Not in my Backyard“ gehört? Es ist ein Phänomen, das wir vielleicht alle irgendwo in uns tragen, auch wenn wir es nicht immer zugeben wollen. Im Kern geht es darum, dass wir Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes zwar befürworten und auch davon profitieren wollen, aber nur solange es nicht unsere eigenen Lebensbedingungen beeinträchtigt und solange es weit weg genug ist.

weiterlesen

Das Präventionsparadox

Präventionsparadox und Trittbrettfahrer-Problematik – Psychologische Barrieren für Klimaschutzmaßnahmen Wir kennen das: Dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen werden verschoben, zerredet und hinausgezögert. Oft gibt es politische, rechtliche oder technologische Hindernisse. Auch die Rolle der Psychologie darf nicht unterschätzt werden. Wir haben uns heute zwei wesentliche psychologische Phänomene herausgepickt, denen wir in verschiedenen Kontexten…

weiterlesen

Buch: Warum machen wir es nicht einfach?

Die Psychologie der Klimakrise Eigentlich ist es klar, was wir alle in Zeiten der Klimakrise, der Ressourcenverschwendung und des Biodiversitätsverlustes tun sollten. Warum machen wir es dann nicht einfach? Die Salzburger Umweltpsychologin und junge Mutter Dr. Isabella Uhl-Hädicke liefert in ihrem Buch Erklärungsansätze aber auch Lösungsvorschläge, um festgefrorene Verhaltensmuster zu…

weiterlesen

Der Handabdruck

Der Handabdruck soll den gesellschaftlichen Mehrwert bzw. positive Nachhaltigkeitswirkungen von Handlungen und Produkten bewerten. Eine Handabdruck-Aktion ändert Rahmen, Regeln, Gesetze und Strukturen, um nicht nur die persönliche Umweltbilanz zu verbessern, sondern die von vielen. Somit ist der Handabdruck ein Symbol für das positive Handeln mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung.

weiterlesen

Der Bystander-Effekt

Als Bystander-Effekt oder Zuschauer-Effekt bezeichnet man in der Psychologie und Soziologie den Effekt, wenn Menschen in großen Mengen – auch in Gefahrensituationen – erstarren und zu rein passiven Zuschauern werden, obwohl sie eigentlich eingreifen könnten und sollten. Je mehr Personen anwesend sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt jemand aktiv wird.

weiterlesen

Der Diderot-Effekt

Der Diderot-Effekt ist ein Begriff aus der Konsumforschung und bezeichnet den Zwang, nach einem Kauf weitere Käufe zu tätigen, um ein harmonisches, passendes Gesamtbild zu kreieren. Ein kleiner Bereich unseres Lebens wird mit dem ersten Kauf aufgewertet, dies erzeugt aber eine Unzufriedenheit mit einem anderen oder sogar dem restlichen Bereich.

weiterlesen

Solastalgie – Was ist das?

Der Klimawandel inklusive dem Nichtstun unserer Regierungen und dem Unverständnis und sogar Abwehr und Gegenwirken der Gesellschaft kann die unterschiedlichsten Gefühle auslösen. Von Resignation über Angst bis Wut ist da alles dabei. Grundsätzlich sind ein Großteil dieser Emotionen auch gut, denn sie geben uns Handlungsenergie und können dazu führen, dass…

weiterlesen