The Boiling Frog Syndrom

Kochender Wasserkocher; energiespartipps

Das sogenannte Boiling Frog Syndrom ist eine kraftvolle Metapher, die unser Verhalten gegenüber schleichenden Veränderungen beschreibt. Sie stammt aus einer biologischen Legende: Setzt man einen Frosch in kochendes Wasser, springt er sofort heraus. Wird das Wasser jedoch langsam erhitzt, bemerkt der Frosch die Gefahr nicht – bis es zu spät ist.

weiterlesen

WTF is Erring on the Side of Least Drama?

Der Begriff „Erring on the Side of Least Drama“ beschreibt eine Haltung, bei der Wissenschaftler*innen und Institutionen im Zweifel lieber vorsichtige, weniger alarmierende Aussagen treffen, auch wenn die tatsächlichen Risiken größer sein könnten. Im Kontext der Klimakrise bedeutet das: Statt dramatische, aber realistische Szenarien zu kommunizieren, werden häufig konservativere Prognosen veröffentlicht, um nicht als „Alarmistin“ oder „Panikmacher“ zu gelten.

weiterlesen

Die fünf Phasen der Trauer

Der drohende Klimakollaps ist nicht nur eine ökologische und gesellschaftliche Krise, sondern auch eine zutiefst emotionale Herausforderung. Viele Menschen erleben angesichts von Hitzerekorden, schwindenden Gletschern, sterbenden Wäldern und dem Verlust vertrauter Lebensräume eine Form von Trauer, die sich mit klassischen Modellen der Trauerbewältigung vergleichen lässt. Das bekannteste Modell ist das der fünf Phasen der Trauer nach Elisabeth Kübler-Ross.

weiterlesen

Optimismusverzerrung

Die Optimismusverzerrung ist ein mächtiger psychologischer Mechanismus, der uns dazu verleitet, die Klimakrise zu verharmlosen und notwendige Veränderungen aufzuschieben. Unrealistischer Optimismus in Zeiten eines Klimakollapses kann als subtile Form der Leugnung gesehen werden. Auch damit kann man sich der unangenehmen Realität entziehen und sich – zumindest kurzfristig – besser fühlen.

weiterlesen

Broken Window Fallacy

Die „Broken Window Fallacy“, auf Deutsch oft als „Parabel vom zerbrochenen Fenster“ oder „Glaser-Fehlschluss“ bezeichnet, ist ein Klassiker der Wirtschaftslehre. Sie stammt vom französischen Ökonomen Frédéric Bastiat aus dem Jahr 1850 und verdeutlicht, warum Zerstörung – selbst wenn sie kurzfristig Arbeitsplätze schafft – langfristig keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt. Denn immer wieder hört man fälschlicherweise, dass sich bei all den Extremwetterereignissen und ihren verursachten Schäden „die Wirtschaft freut“.

weiterlesen

Hypernormalisation

Hypernormalisation führt dazu, dass trotz alarmierender wissenschaftlicher Erkenntnisse und sichtbarer Folgen der Klimakrise (wie Extremwetter, Migration, Ressourcenknappheit) gesellschaftlich und politisch oft so weitergemacht wird wie bisher. Dringende Veränderungen werden vertagt oder auf symbolische Maßnahmen reduziert, wodurch sich die Krise weiter verschärft.

weiterlesen

Reaktanz in der Klimakrise

Immer öfter hat man das Gefühl, auch mitten unter Erwachsenen im Kindergarten zu sein. Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie erfordert nicht nur technologische Innovationen, sondern auch tiefgreifende gesellschaftliche und individuelle Verhaltensänderungen. Doch immer wieder stößt man auf Widerstand – nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch im Alltag. Dieser Widerstand hat einen Namen: Psychologische Reaktanz.

weiterlesen