Zivilgesellschaftliche Kampagne für ein lebendiges Graz
Die Grazer Mitte ist eine zivilgesellschaftliche Kampagne für ein lebendiges, vom Durchzugsverkehr entlastetes Zentrum, die einen konkreten Plan für eine menschenfreundliche „Innenstadt ohne Autobahntrichter“ vorlegt.
Was ist die Grazer Mitte?
Die überparteiliche Kampagne Grazer Mitte versteht sich als Bündnis engagierter Bürger:innen, Verkehrsinitiativen und Stadtliebhaber, das den Raum zwischen Hauptplatz, Oper, Lend und Gries als zusammenhängende Lebensmitte der Stadt denkt – und nicht als Durchzugsachse.
Statt immer mehr Autoverkehr durch enge Straßenschluchten zu pressen, will die Initiative den Pkw-Durchzugsverkehr rund um das Zentrum führen und die innere Stadt als Aufenthaltsraum, Klimaraum und sozialen Begegnungsraum stärken.

Website: https://die.grazermitte.at/
Zum Newsletter der GRAZER MITTE anmelden: newsletter.grazermitte.at
Instagram: https://www.instagram.com/grazermitte/
E-Mail: info@grazermitte.at
Zur Pressemitteilung vom 26.3.2026
Der Kern des Konzepts: Durchzugsverkehr raus, Stadtleben rein
Konkret schlägt die Grazer Mitte vor, den Durchzugsverkehr nicht mehr quer durch die Innenstadt zu leiten, sondern über einen äußeren „Ring“ zu führen, der das Zentrum umschließt. Dadurch sollen Straßen, Plätze und Gassen im Kernbereich schrittweise beruhigt oder autofrei werden – mit mehr Platz für Fuß- und Radverkehr, Bäume, Sitzgelegenheiten und Gastronomie im öffentlichen Raum. Eine Innenstadt, die für alle gut erreichbar ist:
- Bessere Erreichbarkeit der Innenstadt
- mehr Verkehrssicherheit
- eine lebendige Stadt
- weniger Durchzugsverkehr und Stau

Die Zentralstadt wird in vier Bereiche gegliedert:
- Lend-Sektor
- Graben-Sektor
- Gries-Sektor
- Schönau-Sektor
Alle Bereiche bleiben mit dem Auto gut erreichbar, zwischen ihnen bewegt man sich zu Fuß, mit dem Rad oder mit Öffis direkt.
Angebot der Grazer Mitte: Was die Kampagne für Graz leistet
Planungsprozesse und Debatten zu autofreien oder autoarmen Zonen in der Innenstadt greifen genau jene Fragen auf, die auch die Grazer Mitte stellt: Wem gehört der Platz – parkenden Fahrzeugen oder den Menschen, die dort leben, arbeiten und sich treffen? Die GRAZER MITTE ist allerdings kein Anti-Auto-Programm, sondern ein Konzept für eine bessere Erreichbarkeit und Lebensqualität für alle:
- Taxis und Einsatzfahrzeuge können die modalen Filter passieren.
- Alle Parkgaragen bleiben erreichbar. Kein Parkplatz muss umgewidmet werden.
- Kein Stau mehr im Zentrum. Der Verkehrsfluss am Gürtel wird optimiert.
- Parkleitsystem als Unterstützung

Die Grazer Mitte ist mehr als ein Forderungskatalog – sie bietet der Stadt ein in sich stimmiges, langfristig angelegtes Bild für die Zukunft der Zentralstadt.
- Ein klarer Verkehrsplan: Ein Konzept, das Durchzugsrouten verlagert, Kreuzungen entflechtet und den motorisierten Verkehr so ordnet, dass die Innenstadt entlastet wird, statt weiter zu ertrinken.
- Konkrete Maßnahmenvorschläge: Von verkehrsberuhigten Achsen über breitere Radwege bis hin zu neuen Grün- und Aufenthaltsflächen bietet das Konzept eine Palette an umsetzbaren Schritten.
- Zivilgesellschaftliche Stimme: Die Kampagne sammelt Expertise und Alltagserfahrung aus der Bevölkerung und trägt diese gebündelt in die politische Debatte – als Gegenpol zu rein autoverkehrsgetriebenen Logiken.
- Kommunikationsplattform: Über Online-Auftritte, Social Media und öffentliche Aktionen macht die Grazer Mitte sichtbar, dass eine andere Innenstadt möglich ist – und dass viele Grazer:innen sie sich wünschen.
Gleichzeitig stärkt ein autoarmes Zentrum den lokalen Handel, die Gastronomie und die Kultur, weil Menschen sich lieber dort aufhalten, wo sie ohne Hupen, Abgase und Dauerstau unterwegs sein können.
Mitmachen bei der GRAZER MITTE:
- Unterschriften sammeln: Hole dir Listen im Büro (Schießstattgasse 61) oder lade sie herunter.
- Material verteilen: Banner, Sticker & Flyer abholen (jeden DI, 16–19 Uhr).
- Spenden: Unterstütze uns finanziell (IBAN: AT82 2081 5000 4268 5644).
- Newsletter teilen: Bitte leite diese Infos an Freund:innen und potentiell Interessierte weiter! Der Newsletter kann auch direkt unter newsletter.grazermitte.at abonniert werden.
- Social Media teilen: Folge auf Instagram und verbreite die Vision!
- Und vieles mehr => Komm zum Mitmachtreffen!
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Sg.Damen und Herren!
Ihre Idee mit der verkehrsberuhigten Grazer Innenstadt klingt für sie sehr „toll“ – ohne die Folgen des Durchzugsverkehrs der vom Grazer Umland und vom Norden kommenden Fahrzeuge wirklich zu bedenken
Wegen der Sperre der Innenstadtstraßen für den Graz Marathon mussten die Anwohner der Bezirke Andritz und Mariatrost ein unglaubliches Verkehrsaufkommen auf den engen, hügeligen Straßen, wie Viktor Zack Weg in Richtung Hilmteich und LKH, oder Ulrichsweg Richtung Grabenstraße erdulden.
Es kam auf den engen Anrainerstraßen zu unglaublichen Staus, da manche, vom Navi in die Irre geführten Aurofahrer hier versuchten, zurückzuschieben und umzudrehen.
Wenn ich mir ihr Konzept vorstelle, muss ich wirklich den Kopf schütteln…können sie sich die Folgen ihrer idealistischen Ideen für die kleinen Wohnstraßen vorstellen?
Da ist es wohl besser, der Verkehr fließt auf den breiten , ampelgeregelten Straßen und Brücken durch Graz!!
Vielleicht sollten sie echte Verkehrsexperten zu Rate ziehen!
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.Dipl.Päd Gabriela Baier
Sehr geehrte Dipl.Dipl.Päd Gabriela Baier,
vielen Dank für Ihre Anregungen.
Ich engagiere mich wie viele andere bei der GRAZER MITTE und möchte auf Ihre Bedenken eingehen.
Dazu möchte ich Sie bitten, nicht verschiedene Rahmenbedingungen zu vermengen.
Im Gegensatz zum Marathon bleiben bei der GRAZER MITTE beispielsweise Bergmanngasse und Opernring für Kfz offen.
Zudem wird eine permanente Neuregelung von Verkehrsflüssen, nicht zuletzt aufgrund ihres rechtsbindenden Charakters, von alltagsüblichen Navigationsgeräten und -software binnen kürzester Zeit übernommen.
Die Menschen werden schon vorher intensiv über die Umstellung informiert – so fällt sie uns allen ähnlich leicht wie in Gent.
Weitere Infos inkl. Video zu Gent: die.grazermitte.at/faq
Die geplante Umstellung (es sind grundsätzlich nur beschilderte Modalfilter an sechs Stellen in Graz nötig) erfolgt gut vorbereitet, gut kommuniziert und rasch – das neue Verkehrsgleichgewicht stellt sich binnen kürzester Zeit ein und der Verkehr fließt am Gürtel gleich wie zuvor.
Zudem gibt es eine Menge an fachlicher Expertise, auch direkt aus Gent, die bereits in das Konzept der GRAZER MITTE eingeflossen ist.
Wir informieren dazu bald im Newsblog und per Newsletter von grazermitte.at.
Bitte geben Sie der Idee eine Chance und betrachten sie losgelöst von kurzfristigen Störungen – ähnlich wie Wetter nicht gleich Klima ist.
Bitte verstehen Sie, dass das Konzept für Kfz, die von außerhalb des Gürtels in die Zentralstadt fahren, keine Verschlechterung darstellt.
Wie es funktioniert, können Sie hier sehen:
video.grazermitte.at
Bitte glauben Sie mir: Wir freuen uns über alle Visionen, die so inkludierend für alle Verkehrsteilnehmer:innen, gut für Wirtschaft und Gesundheit, und für die Stadt Graz leist- und umsetzbar ist. Wenn Sie eine sehen, informieren Sie uns bitte unter info@grazermitte.at, wir danken es Ihnen herzlich.
Haben Sie Lust auf mehr Austausch? Kommen Sie doch am SA 18.4. zwischen 10 und 16 Uhr zur Franziskanerkirche – lassen Sie uns dort ins Gespräch kommen!
Liebe Grüße und hoffentlich bis bald,
Dipl.-Ing. Andreas Kramer
einer von vielen ehrenamtlichen Unterstützer:innen der GRAZER MITTE