Regionalwährungen

Regionalwährungen erleben immer dann neue Aufmerksamkeit, wenn globale Lieferketten wanken, Kaufkraft abfließt und Regionen nach mehr wirtschaftlicher Selbstbestimmung suchen. Sie sollen Geld in lokalen Kreisläufen halten, Betriebe vernetzen und gemeinnützige Strukturen stärken – so auch der STYRRION in der Steiermark.

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Cecosesola in Venezuela

Das Foto zeigt eine Gruppe Menschen, die im Kreis sitzen. Dahinter eine Mauer mit der Aufschrift: Centro de Recreation, Cecosesola

Cecosesola ist ein Netzwerk aus Genossenschaften und Gemeinschaftsorganisationen im venezolanischen Bundesstaat Lara, der seit 1967 Lebensmittel, Gesundheitsversorgung, Bestattungsdienste und gemeinschaftliche Finanzierung organisiert. Gerade in Zeiten von Hyperinflation und politisch-ökonomischer Instabilität wurde sichtbar, warum dieses Modell so widerstandsfähig ist: Vertrauen, Rotation von Aufgaben, Konsens, regionale Verankerung und die Orientierung an Bedürfnissen statt an Gewinn.

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Schattenwirtschaft – Informelle Wirtschaft

Die informelle Wirtschaft – auch Schattenwirtschaft genannt – umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten, die außerhalb staatlicher Regulierung, Erfassung und Kontrolle stattfinden. Gerade in Krisenzeiten wird deutlich: Nicht Wachstum ist entscheidend, sondern Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und lokale Versorgung. Was hilft bei Jobverlust, Einkommenseinbußen oder schlicht zu wenig Geld, um gut über die Runden zu kommen? Ein Blick über den Status quo hinaus kann dabei nicht nur Orientierung geben, sondern auch beruhigen.

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Geldfreie Wirtschaft

Was wäre, wenn unser Wirtschaften ganz ohne Geld funktionieren würde? Die Idee einer geldfreien Wirtschaft klingt radikal – und doch gibt es immer mehr Menschen, Projekte und Bewegungen, die sich mit diesem Konzept beschäftigen. In diesem Artikel beleuchte ich, was eine geldfreie Wirtschaft ausmacht, welche Vorteile und Herausforderungen sie bietet und wie geldfreies Leben heute schon praktisch erprobt wird.

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Subsistenzwirtschaft

Subsistenzwirtschaft ist eine Wirtschaftsform, bei der Menschen ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch Eigenproduktion für den eigenen Bedarf bestreiten, ohne dabei vorrangig auf den Markt ausgerichtet zu sein. Diese Form der Wirtschaft basiert meist auf Landwirtschaft, aber auch auf Jagd, Fischerei und Sammeln. Das Ziel ist die Selbstversorgung, nicht die Erwirtschaftung von Gewinn oder Mehrwert.

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Low-Tech Library Socialism

Low-tech library socialism ist ein sozial-ökologisches Gesellschaftsmodell, das auf den Prinzipien von Teilen statt Besitzen, Gemeinwohlorientierung und Ressourcenschonung basiert. Damit ist ein gesellschaftliches Modell des gemeinschaftlichen Teilens einfacher, langlebiger Technik und Alltagsgegenstände nach dem Prinzip einer Bibliothek gemeint – für alle, statt für wenige, im Dienst des Gemeinwohls.

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Genossenschaft BIO-SPHÄRE Graz

geschwungenes Schild Bioladen mit Hecke und Bäumen, dahinter Eingang Bioladen Matzer

Die Grazer Bioläden Matzer (Sparbersbachgasse) und Kornwaage (Hasnerplatz) rund um die PionierInnen auf diesem Sektor, Rupert und Ushij Matzer, sollen in eine gemeinwohlorientierte Genossenschaft umgewandelt werden. Auch in Hartberg und Gleisdorf sind die dortigen Bioläden bereits seit einigen Jahren in einer Genossenschaft organisiert. Für die Gründung der Genossenschaft Bio-Sphäre Graz müssen noch einige Genossenschaftsanteile erworben werden.

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mentorverde – Sustainability Consulting

Das Thema Nachhaltigkeit und alles was dazu gehört, begleitet Alexandra Müller schon lange. 2023 hat sie auch beschlossen, sich beruflich darauf zu fokussieren und hat sich als Sustainability Consultant selbständig gemacht. Mit ihrem jungen Unternehmen mentorverde möchte sie möglichst viele Personen und Organisationen für mehr Nachhaltigkeit begeistern und sie mittels Beratung und Coaching bei der Umsetzung unterstützen.

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