Die Grafik, die niemand sehen will …

Eine wichtige Grafik, die in keiner Zeitung zu sehen ist. Dabei zeigt diese Temperaturkurve einen sehr ungewöhnlichen Temperaturanstieg im tropischen Pazifik – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgen für das globale Klimasystem. Würde sie einen Finanzmarkt-Crash darstellen, würden Breaking News, Sondersendungen und Eilmeldungen folgen; so aber bleibt sie in Fachberichten und Nischenblogs versteckt.

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Die Pest von Albert Camus

Albert Camus’ Die Pest erzählt nicht nur von einer Seuche, sondern von einer Gesellschaft, die Warnzeichen zu lange ignoriert. Gerade im Kontext des aktuellen Klimakollapses wirkt dieser Roman beklemmend präzise: Nicht fehlendes Wissen ist das Problem, sondern die kollektive Weigerung, die Konsequenzen des Wissens anzunehmen.

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Chuño – Die haltbare Kartoffel aus den Anden

Chuño ist eine jahrhundertealte Methode aus den Anden, mit der Kartoffeln durch natürliche Gefriertrocknung jahrzehntelang haltbar gemacht werden – ohne Energieaufwand, nur mit Frost, Sonne und Körperkraft. Während industrielle Ernährungssysteme unter der eskalierenden Klimakrise ins Wanken geraten, erinnern uns diese kleinen, schwarzen Knollen daran, wie viel Wissen über Resilienz und Ernährungssicherheit in traditionellen Praktiken steckt.

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Das Dark Mountain Project

Das Dark Mountain Project ist ein Kulturprojekt, das sich mit der ökologischen Krise und dem möglichen Zerfall der industriellen Zivilisation beschäftigt. Im Zentrum steht nicht die Frage, wie wir zur alten Normalität zurückkehren, sondern wie wir mit einer Welt umgehen, in der vertraute Gewissheiten über Fortschritt, Wachstum und Kontrolle brüchig werden.

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Der Mythos des Fortschritts

Ist Fortschritt nur ein Mythos? Wir glauben, dass sich die Welt ständig verbessert – doch was, wenn Fortschritt nur eine Geschichte ist, die wir uns selbst erzählen? Der Essay „Der Kreis und der Pfeil“ stellt diese Annahme radikal infrage und öffnet den Blick für andere Formen des Lebens und Denkens.

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Low-Tech

High-Tech allein wird uns nicht retten. In einer Welt zunehmender Krisen gewinnt Low-Tech an Bedeutung: einfache, reparierbare und zugängliche Lösungen, die unabhängig von komplexen Systemen funktionieren. Die Kombination aus Low-Tech, lokaler Organisation und sozialer Vernetzung könnte zu einem der wichtigsten Bausteine für eine resiliente Gesellschaft werden.

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Caring Cities

Wenn Hitzewellen, Überflutungen und Versorgungskrisen zunehmen, reicht technische Klimaanpassung allein nicht mehr aus. Caring Cities denken Stadt als Raum der gegenseitigen Sorge – mit einer starken Nachbarschaft, gerechter Infrastruktur und politischer Aufmerksamkeit für jene, die Krisen am stärksten tragen.

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Dig for Victory – Großbritannien

Während des Zweiten Weltkriegs rief Großbritannien seine Bevölkerung dazu auf, Gärten, Parks und freie Flächen in Gemüsebeete zu verwandeln. Die Kampagne „Dig for Victory“ sollte helfen, die Versorgung im Krieg zu sichern – und wirkt bis heute als Symbol für lokale Resilienz, Selbstversorgung und Ernährungssouveränität nach.

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