Kategorie: Klimaanpassung
Hitzeaktionsplan der Stadt Graz
Der Hitzeaktionsplan der Stadt Graz ist ein koordinierter Maßnahmenkatalog, der in Kraft tritt, sobald das Land Steiermark eine Hitzewarnung für den Zentralraum ausgibt (bei mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen mit über 27 °C und hoher Luftfeuchtigkeit). Das Ziel: Menschen in Graz aktiv vor Hitze schützen – medizinisch, sozial und infrastrukturell.
Hitzeschutz für Beschäftigte
Österreich reagiert auf die zunehmenden Hitzewellen und die steigende Belastung für Beschäftigte: Mit 1. Jänner 2026 tritt eine landesweite Hitzeschutzverordnung in Kraft – ein wichtiger Schritt für nachhaltigen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Zeiten der Klimakrise. Unternehmen sind dann verpflichtet, ihre Beschäftigten bei extremer Hitze zu schützen.
Mutual Aid: Occupy Sandy
Occupy Sandy entstand 2012 als spontane, basisdemokratische Hilfsbewegung nach Hurrikan Sandy in New York und New Jersey. Was als lose Vernetzung ehemaliger Occupy-Wall-Street-Aktivist:innen begann, entwickelte sich binnen Tagen zu einem der effizientesten Katastrophenhilfeprojekte der Stadt – schnell, flexibel und getragen von zehntausenden Freiwilligen.
Charity vs Mutual Aid
In der Debatte um soziale Unterstützung und solidarisches Engagement begegnen uns oft die Begriffe Charity (Wohltätigkeit) und Mutual Aid (gegenseitige, solidarische Hilfe). Beide stehen für Hilfe, doch sie unterscheiden sich grundlegend – nicht nur in ihrer Praxis, sondern auch in ihrer Haltung gegenüber Hilfe und gesellschaftlichen Strukturen. Für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft ist es wichtig, diese Unterschiede zu verstehen.
Hitzeschutzplan der Steiermark
Das Hitzetelefon
Die Sommer werden heißer, Hitzewellen häufiger – besonders in Städten wie Graz können hohe Temperaturen zu echten Gesundheitsrisiken werden. Um allen Menschen, speziell aber älteren, chronisch kranken und pflegebedürftigen Personen, schnelle und unkomplizierte Hilfe zu bieten, wurde das österreichische Hitzetelefon ins Leben gerufen.
„Hochwasser – ich schütze mich!“
Extreme Wetterereignisse nehmen zu, und Hochwasser betrifft längst nicht mehr nur klassische Flussregionen. Die neue österreichweite Informationskampagne „Hochwasser – ich schütze mich!“ setzt genau hier an: Sie will das Bewusstsein für Eigenvorsorge stärken und zeigt, wie jede:r Einzelne sich, das eigene Zuhause und die Familie besser schützen kann.
Interaktive Hitzecheck-Karte Österreich
Die interaktive Hitzecheck-Karte des Complexity Science Hub Vienna (CSH) bietet eine beeindruckende Visualisierung der Hitzebelastung in Österreich. Sie zeigt auf Gemeinde- und Bezirksebene, wie stark einzelne Regionen von steigenden Temperaturen betroffen sind, und liefert wertvolle Einblicke in die gesundheitlichen Risiken, die mit Hitzewellen einhergehen.
Hochwasser-Risikozonen HORA 3D
Hochwasserschutz spielt sich in Österreich nicht nur analog mit Dämmen und Rückhaltebecken ab, sondern auch digital: Das Online-Tool HORA 3D berechnet die Hochwassergefahr in Österreich und zeigt auf einer Risikolandkarte, wo Überschwemmungen bei gewissen Hochwasserereignissen am wahrscheinlichsten sind.









