Tag des Nützlings – 26. März 2022

Nützlinge – natürliche Helfer

Am 26. März ehrt man mit dem „Tag des Nützlings“ die Nützlinge in unseren Gärten. Aber wisst ihr auch, welche Nützlinge es eigentlich gibt? Und welche Vorteile sie bringen?

Nützlinge sind Tiere, Pilze oder Mikroorganismen, die für den Menschen in irgendeiner Weise nützlich sind. Vor allem, weil sie andere – schädliche – Insekten als Nahrung brauchen. Die Einteilung zwischen „Nützlinge“ und „Schädlinge“ ist somit rein auf den Vor- oder Nachteil für den Menschen bezogen und ist kein botanischer Begriff.

Normalerweise besteht ein ökologisches Gleichgewicht zwischen Nützling und Schädling und auch der Nützling hat natürliche Feinde. Pflanzen benötigen optimale Wuchsbedingungen, wie zB Licht, Luft, Wasser, Wärme, den richtigen Standort und die richtige Erde und genug Nährstoffe. Nur dann ist sie auch widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Ist die Pflanze gestresst und geschwächt, dann kommen auch Schädlinge.

Was freut den Nützling?

Diese Nützlinge erledigen daher ganz ohne Gifteinsatz nützliche Arbeit und Gärtner (auch Terrassen- oder Balkongärtner) tun gut daran, dafür zu sorgen, dass sich diese Tierchen besonders wohl fühlen und bei ihnen genug Futter finden. Denn was tun bei Blattläusen oder Spinnmilben, wenn man sie nicht mit Gift besprühen möchte? Wichtig ist es daher auch, will man optimale Bedingungen für Nützlinge schaffen, dass man nur nützlingsschonende Pflanzenschutzmittel ausbringt. Wenn die Lebensbedingungen stimmen, siedeln sich Nützlinge von selbst an. Will man diese Ansiedelung aber beschleunigen, kann man einige Nützlinge in bestimmten Gärtnereien auch kaufen und eine Startpopulation ausbringen.

Nahrung
Schlupfwespen, Flor- und Schwebfliegen brauchen genug Nektarpflanzen. Ein Garten sollte möglichst vielfältig bepflanzt sein.

Totes Eck im Garten
Totholz- und Laufhaufen oder eine Steinmauer dienen als Lebensraum für viele Nützlinge und Insekten.

© pixabay / AdiMiraMichaels

Rasen und Wiese
Lieber Wiese statt Rasen: Versucht es – es ist wunderschön: einige Abstriche nur zweimal pro Jahr mähen, gemähte Wege reichen aus.

Nützlingshotels
Die richtigen (!) Insektenhotels können dabei helfen, Nistplätze anzubieten.

Pflanzenschutzmittel
Reduktion – noch besser: Verzicht!

© pixabay / analogicus

Welche Nützlinge gibt es?

© www.tag-des-nuetzlings.at

Spinnentiere

  • Webspinnen
  • Raubmilben
  • uvm

Insekten

  • Laufkäfer: frisst Schneckeneier, Drahtwürmer, Läuse und Milben
  • Marienkäfer: frisst pro Tag 40-60 Blattläuse
  • Ohrwurm: nützlich gegen Blattläuse
  • Florfliege: frisst Blattläuse, Spinnmilben, Blutläuse, …
  • Schlupfwespe: gut einsetzbar gegen Schildläuse, Minierfliegen, Maiszünsler, Kleidermotten, Lebensmittelmotten … Schlupfwespen sollten aufgrund ihrer Nützlichkeit eigentlich populärer als Marienkäfer sein.
  • Fadenwürmer (Nematoden): Dickmaulrüssler, Schnecken, Engerlinge, …
  • uvm

Insekten, die der Bestäubung nützen und somit eine sehr wichtige Rolle einnehmen:

  • Hornissen
  • Bienen
  • etc

Weitere interessante Links:

  • Eine sehr gute Broschüre mit vielen Details zu einzelnen Nützlingen findet man unter www.tag-des-nuetzlings.at (Blumenmarketing Austria).
  • Auch von Natur im Garten gibt es eine gute Broschüre über Nützlinge im Garten. Den Link zum pdf findet ihr hier.
  • Weltbienentag – 20. Mai
  • Der Regenwurm

Quellen:

  • https://www.tag-des-nuetzlings.at/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCtzling

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