Spechte im Garten

Klima-Kids-Beitrag von Viola S. (14 Jahre)

Anfang Mai bemerkten wir im Garten ein Spechtpaar, welches an der Zwetschke in unserem Garten herumpickte. Von da an sahen wir sie immer öfter. Letztes Jahr, 2021, hatten wir auch ein Spechtpaar im Garten. Das Loch, was das vorherige Paar schon gemacht hatte, benutzte das neue Spechtpaar auch.

Mitte Mai wurden dann Eier in die Baumhöhle gelegt. Ca. 12 Tage lang brüteten Mama und Papa Specht die Eier aus, dann war es soweit: die kleinen Spechtlein schlüpften! Und von dem Tag an war keine Ruhe mehr im Garten: Die Spechteltern hatten drei hungrige Schnäbel, die sie mit Insekten und Würmern füttern mussten. Die Kleinen zirpten, ziepten, zwitscherten und schrien den ganzen Tag, immer hatten sie einen Bärenhunger.

Könnt ihr das Spechtloch mit dem Specht entdecken? © Viola S.

Mitte Juni änderte sich etwas allerdings: plötzlich wurde es stiller, man hörte nur mehr einen Specht nach Essen rufen. Wir gingen in den Garten hinaus, um nachzusehen, ob alles in Orndung war, aber – das war es nicht. Auf dem Tisch in der Mitte des Gartens lag eines der kleinen Spechte – tot. Es hatte versucht zu fliegen, war aber abgestürzt und hart auf dem Metalltisch aufgekommen. Sofort suchten wir den Garten nach dem dritten Specht ab – er hatte es geschafft und hüpfte und flatterte im Gras umher. Er war zwar flügge geworden, konnte aber noch nicht so recht fliegen. Schnell holten wir Papiertücher, hoben ihn auf und setzten ihn auf die Zwetschke.

Am nächsten Tag sahen wir ihn auf einem anderen Baum, er hatte es zum Glück geschafft! Wenige Tage später flog auch das letzte der drei Spechtlein. Und nun hoffen wir, dass sie nächstes Jahr wieder zu uns kommen!

Dieser Beitrag wurde im Juni 2022 von Viola S., 14 Jahre verfasst. Viola ist Teil unserer Kinderredaktion KLIK – KlimaKids.

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