Klima-Medienberichte 09/2026

Unsere für dich gesammelten Klima-Medienberichte, die im Monat 09/2026 erschienen sind. Wichtig für Menschen mit wenig Zeit, die sich dennoch informieren und sich einen schnellen Überblick verschaffen wollen. Kritische Nachrichten aber auch positive Veränderungen zu Klima, Kollaps, Energie, & Nachhaltigkeit (letztere sind mit GOOD NEWS gekennzeichnet). Bleib zum wichtigsten Thema unserer Zeit auf dem Laufenden, informiere dich und sprich darüber! Ja, es ist belastend, sich damit zu befassen. Aber es ist zumutbar und notwendig.

Es gibt noch viel mehr: Du findest die Medienberichte der anderen Monate hier unter diesem Link auf unserer Seite: Klima-Medienberichte
Du willst nur Good News? Dann schau hier nach. https://nachhaltig-in-graz.at/thema/wissen-2/klima/good-news/
Eine sehr gute Zusammenfassung bietet auch folgende englisch-sprachige Website: https://climateandeconomy.com/category/climate/
Extremwetter: https://aktuelle-naturkatastrophen.info/

30.09.2026:

29.09.2026:

28.09.2026:

27.09.2026:

26.09.2026:

25.09.2026:

  • Robert Hunziker: Die Eliten haben keinen Plan für den Klimakollaps. https://www.counterpunch.org/2026/09/25/elites-have-no-plan-for-climate-collapse/
  • Dein Chef hasst dich. Selbst wenn er dich freundlich anlächelt und so tut, als wären wir eine Familie. Der Text kritisiert die Vorstellung, Erwerbsarbeit und Konzernloyalität gäben dem Leben Sinn: Unternehmen und Vorgesetzte würden Beschäftigte primär als austauschbare Kostenfaktoren behandeln, nicht als „Familie“ oder unverzichtbare Menschen. Er fordert dazu auf, sich emotional von Karriere-, Konsum- und Schuldenzwängen zu lösen, eigene Beziehungen und Werte höher zu gewichten und Kindern durch finanzielle sowie soziale Sicherheit selbstbestimmtere Wege zu ermöglichen. https://www.collapse2050.com/you/
  • Extreme Hitze kann Entwicklung schädigen. Extreme Hitze kann einer Studie zufolge Hummeln in ihrer Entwicklung schädigen und deren Lebensdauer verkürzen. Wenn die Zahl der Hummeln zurückgehe, könne das weitreichende Folgen für das Ökosystem haben, so das Forschungsteam aus Deutschland. https://science.orf.at/stories/3237496/
  • Alaskas „rostende“ Gewässer sind saurer als Grubenwasser. „Mit der Erwärmung der Arktis und dem Auftauen der Tundra werden Mineralien, die lange im gefrorenen Boden eingeschlossen waren, in Flüsse ausgewaschen und färben diese orange und sauer. Eine Studie aus Nordalaska ergab, dass diese „rostenden“ Gewässer metallischer und saurer sind als das Grubenwasser aus Metallminen.“ https://e360.yale.edu/digest/alaska-rusting-rivers
  • Unsere Marktgärtnerei „Unser Bauerngarten“ berichtet über das heurige Hitze- und Dürrejahr: https://unserbauerngarten.at/duerre-hitze-und-ihre-folgen/

24.09.2026:

  • Warum ist der unterdrückte Klimabericht Großbritanniens zur nationalen Sicherheit von Bedeutung? Warnungen vor den katastrophalen Folgen des Zusammenbruchs lebenswichtiger Ökosysteme wurden unter dem vorherigen Premierminister nicht veröffentlicht. Britische Geheimdienste warnen: Alle sechs untersuchten Ökosysteme steuern auf den Kollaps zu, erste womöglich ab 2030. Folgen: leere Supermarktregale, Wasserknappheit, Konflikte, Migration. Keine Umweltstudie, sondern Sicherheitsanalyse. Die Regierung Starmer hielt den MI5-, MI6-, GCHQ-Geheimdienstbericht über den Kollaps der Ökosysteme zurück. Jetzt hat Außenminister Miliband die EU-Außenminister hinter verschlossenen Türen gebrieft. Regierungen wissen Bescheid. Die Öffentlichkeit nicht. https://www.theguardian.com/environment/2026/sep/24/explainer-uk-climate-crisis-national-security-report-suppressed
  • Ungarn: Landwirte erleiden schwere Verluste durch Rekordniederschlagsdefizit. „Die Maisanbaufläche ist in diesem Jahr im Vergleich zu 2022 um mehr als die Hälfte zurückgegangen. In Ungarn wurden 589.000 Hektar mit Körnermais bestellt, doch aufgrund der Dürre wurden viele Felder zerstört. Daher wird die Ernte voraussichtlich nur von etwa 500.000 Hektar stammen.“ https://hungarytoday.hu/farmers-face-severe-losses-as-rainfall-deficit-reaches-record-levels/
  • Klimahölle 2027: the Year after Tomorrow: Aufgrund des Super-El Nino und der ständig eskalierenden globalen Erwärmung wird 2027 ein absolutes Klima-Höllenjahr werden. Es wäre echt gut, wenn wir anfingen, uns mit den sehr wahrscheinlichen Konsequenzen zu befassen: Ernteausfälle, Preisexplosionen, Faschismus… https://steady.page/de/friedlichesabotage/posts/5c6f901f-7419-4393-9ceb-f5d153fa0d30
  • Jeder neunte Neuwagen kommt schon aus China. In der EU ist der Marktanteil chinesischer Marken im August von sieben auf elf Prozent gestiegen. Deutsche Marken sind im Retourgang, der Absatz von E-Autos erhöhte sich um 63 Prozent. https://www.derstandard.at/story/3000000341079/jeder-neunte-neuwagen-kommt-heute-schon-aus-china

23.09.2026:

22.09.2026:

21.09.2026:

  • Podcast: Der Klimakollaps, das Artensterben und der Rechtsruck verschärfen sich gegenseitig – aber wie können wir die Zukunft trotzdem positiv mitgestalten? Das Kollaps-Café Graz bietet einen offenen Raum für genau diese Fragen.
    VON UNTEN hat mit Axel gesprochen, der an der Karl-Franzens-Universität Physik unterrichtet und seit einem Jahr beim Kollaps-Café Graz dabei ist. Kollaps-Cafés – entstanden in Deutschland und ursprünglich vor allem online, mittlerweile auch als lokale Treffen wie in Graz – wollen dafür einen Rahmen bieten, in dem man sich diesen Gedanken gemeinsam stellen kann, statt allein damit zu bleiben. https://de.cba.media/794396

20.09.2026:

  • Dürre lässt Ernte heuer massiv einbrechen: Heute wird vielerorts Erntedank gefeiert. Doch die heurige Bilanz fällt für viele Bauern ernüchternd aus: Trockenheit und Dürre haben die Ernte stark geschmälert. Der Regen kam zu spät – vielerorts bleibt höchstens die Hälfte des Vorjahresertrags. https://ooe.orf.at/stories/3371913/

18.09.2026:

17.09.2026:

16.09.2026:

  • GOOD NEWS: Ozonloch so klein wie Anfang der 90er Jahre. Das Ozonloch über der Antarktis ist 2025 so klein gewesen wie selten seit Anfang der 1990er Jahre. Es sei das zweite Jahr in Folge, dass sowohl die horizontale Ausdehnung als auch die Tiefe deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 1990 bis 2010 lagen, so die Weltwetterorganisation (WMO). https://science.orf.at/stories/3237331/
  • Alex Steffen – The Snap Forward: Wie treffe ich gute Entscheidungen in einer Zeit, in der sich alles so schnell verändert? Wir stehen nicht nur vor dem Klimachaos innerhalb fragiler Systeme, sondern das schiere Ausmaß der Veränderungen um uns herum erschwert es uns auch, zu beurteilen, ob wir sinnvolle Entscheidungen treffen. Formal vernünftige Entscheidungen verwandeln sich in neue Risiken. https://alexsteffen.substack.com/p/how-do-i-make-good-decisions-when

15.09.2026:

14.09.2026:

  • 10 Prämissen für den Zusammenbruch 2050. Was bedeutet „Zusammenbruch“? Wie wird der Untergang der Zivilisation aussehen? Was schlage ich den Menschen vor? Was, wenn ich mich irre? https://www.collapse2050.com/10-premises-behind-collapse-2050/
  • Dürre setzt Hopfenernte stark zu: Die Hopfenernte im Mühlviertel fällt dieses Jahr wegen Hitze und Dürre deutlich geringer aus. Der Ertrag der Hopfenbaugenossenschaft liegt rund 40 Prozent unter dem Durchschnitt. Für die kommenden Jahre sei eine Anpassung an den Klimawandel dringend nötig, heißt es. Bereits jetzt laufen erste Versuche mit neuen Sorten und Bewässerung. https://ooe.orf.at/stories/3371022/
  • Wie sich Starkregen in Österreich veränderte. Mit Starkregenereignissen und deren Folgen beschäftigt sich die Studie „Wasser im Klimawandel“. Neue Zwischenergebnisse zeigen: Bei Starkregenereignissen fällt heute mehr Regen in kürzerer Zeit als noch vor 30 Jahren, zugleich haben Niederschlagsereignisse eine kürzere Dauer. https://science.orf.at/stories/3237305/

12.09.2026:

11.09.2026:

10.09.2026:

  • Der rasante Anstieg von Klimaextremen offenbart neue Problemfelder im Amazonasgebiet. Eine wichtige Erinnerung daran, dass Durchschnittswerte die Bereiche verschleiern können, in denen der Klimawandel am stärksten zunimmt. Die Höchsttemperaturen während der Trockenzeit steigen im Amazonasgebiet in einigen Gebieten mehr als doppelt so schnell wie die jährliche Durchschnittstemperatur. https://www.nature.com/articles/s43247-026-03975-1
  • The Ecologist: ‚Store food for climate shocks‚ – Die britische Umweltministerin Angela Eagle hat die Bevölkerung dringend gebeten, sich für extreme Wetterereignisse mit Lebensmitteln einzudecken. Wir stehen kurz vor dem wohl stärksten El Niño, den es je gab. Das wird zu trockeneren Sommern, feuchteren Wintern und extremeren Stürmen in diesem Land führen. In Asien wird er durch Überschwemmungen viel größere Schäden anrichten, deshalb müssen wir ihn ernst nehmen.
    Professor Bill McGuire, emeritierter Professor für geophysikalische Gefahren am University College London, sagte letzten Monat, die Prognosen des Met Office und anderer Wissenschaftler deuteten darauf hin, dass der Welt „eine gewaltige Herausforderung bevorsteht“. „Die erstaunliche und beispiellose Wärmemenge, die sich über dem östlichen Pazifik aufbaut, wird mit ziemlicher Sicherheit den stärksten El Niño seit Menschengedenken – möglicherweise sogar den stärksten seit Jahrhunderten – auslösen“, sagte er. https://theecologist.org/2026/sep/10/store-food-climate-shocks
  • Stellenabbau soll Volkswagen 16 Milliarden Euro kosten. Ein Insider verlautet, dass bis zu 60.000 Jobs weltweit gestrichen werden sollen. https://www.derstandard.at/story/3000000339243/stellenabbau-kostet-volkswagen-16-milliarden-euro-insider

09.09.2026:

08.09.2026:

07.09.2026:

05.09.2026:

04.09.2026:

03.09.2026:

02.09.2026:

  • Anstieg über 1,5 Grad so kurz wie möglich halten. Ein Übersteigen der 1,5-Grad-Grenze ist inzwischen unvermeidlich: Danach sollte aber möglichst rasch unter diesen Wert zurückgekehrt werden, fordert das UNO-Umweltprogramm (UNEP) in einem neuen Bericht. Die Risiken würden sich mit jedem Bruchteil eines Grades und mit jedem Jahr verstärken. https://science.orf.at/stories/3237146/

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