Wie geht es dir?

Krisenstimmen: In dieser Rubrik ist Platz für eine andere Art der Annäherung an die Klimakrise, die Klimakatastrophe, den Klimakollaps. Keine wissenschaftlichen Artikel, keine Energiespartipps – hier wird der Frage nachgegangen, wie es uns eigentlich mit der Krisenstimmung geht. Und das in Form von Texten, die einmal eher erzählerisch, einmal eher nachdenklich oder ganz poetisch daherkommen können. Immer auf der Suche nach dem, was zwischen den Zeilen steht.

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Biohof ADAMAH BioKistl

Der ADAMAH BioHof ist ein familiengeführter Bio-Betrieb aus dem Marchfeld. Seit der Gründung durch Sigrid und Gerhard Zoubek im Jahr 1997 wird mit großer Leidenschaft biologisches Gemüse, Getreide und Kräuter angebaut und mit dem ADAMAH BioKistl frisch vom Feld direkt zu den Kundinnen und Kunden nach Hause, in Büros, Kindergärten und Schulen gebracht. Auch nach Graz werden die Kistl geliefert, auf der letzten Meile stellt der Fahrradbotendienst CycleHeroes zu.

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Hitzeaktionstag 9. Juni 2026

Hitze ist das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Österreich, es belastet alle und kann jede und jeden gefährden. Das Risiko wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Der zweite österreichische Hitzeaktionstag, am 9. Juni 2026 steht unter dem Motto: „Hitzeschutzplan für ALLE“: Hitzegefahren ernst nehmen – Hitzeschutz konsequent umsetzen!

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Duales Bewusstsein – Kollaps & Alltag

Wer um die Klimakrise, Ressourcenerschöpfung und die Fragilität unserer Zivilisation weiß, lebt oft in zwei Wirklichkeiten zugleich. Einerseits läuft der Alltag weiter: Arbeit, Termine, Rechnungen, Verpflichtungen. Andererseits ist da das tiefe Wissen, dass die Grundlagen dieser Normalität brüchig geworden sind. Diese Gleichzeitigkeit ist keine bloße intellektuelle Spannung, sondern eine Form von erschöpfender Anpassung an ein duales Bewusstsein.

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Die Kangina

Foto zeigt ein paar Kanginas, 2 davon geöffnet mit den Trauben sichtbar.

Die Kangina (auch Gangina) stammt aus ländlichen Regionen Nordafghanistans und bedeutet sinngemäß „Schatz“ – treffend, wenn man an die süßen Trauben im Winter denkt. Die Technik bewahrt frische Früchte in luftdichten Behältern aus Lehm und Stroh, sodass Menschen selbst in abgelegenen Dörfern noch Monate nach der Ernte auf „Sommer im Mund“ zugreifen können. Im Kern ist Kangina eine einfache Form von kontrollierter Atmosphäre: weniger Sauerstoff, stabile Kühle, kein Licht – und damit deutlich verlangsamter Verderb.

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Instant Gratification

In einer Welt der „Instant Gratification“ wird die Fähigkeit, auf kurzfristige Belohnungen zu verzichten, zur vielleicht wichtigsten Überlebenskompetenz des 21. Jahrhunderts. Das Kernproblem dahinter bewies der sogenannte „Marshmallow-Test“ aus den 70er Jahren. Er erklärt auch, wieso die meisten von uns sich für die kurzfristige sofortige Bedürfnisbefriedigung entscheiden – und dabei aber ausblenden, dass wir damit unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören.

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Bio-Hofladen Aschacherhof

Der Bio-Aschacherhof in Graz-Ragnitz trägt mit seinem Hofladen, dem 24h-Verkaufsautomaten und einem Rohmilchautomaten dazu bei, dass nachhaltige Versorgung in Graz auch alltagstauglich ist. Angeboten werden viele eigene Produkte, aber auch Lebensmittel von regionalen Partnerbetrieben. Von Eiern, Kernöl, Milch und Milchprodukten, über Kartoffeln, Getreide, Mehl bis hin zu saisonalem Obst und ab und zu auch Fleisch.

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Hof der Vielfalt

Caroline und Bertram Michor bewirtschaften einen kleinen Hof in St. Oswald bei Plankenwarth, 20 Minuten nördlich von Graz. Hier kultivieren sie alte Obst- und Gemüsesorten, es gibt eine kleine Imkerei und alte Nutztierrassen. Auf kleiner Fläche wachsen über 130 Sorten Bio-Gemüse, Kräuter, Jungpflanzen von Gemüse und Kräutern, Schnittblumen und Raritäten wie Ingwer oder das Inkagemüse Yakon. Dazu kommen verschiedene Honigsorten, Kerzen und Propolis von der Imkerei – alles in zertifizierter Bio-Qualität.

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