Chuño – Die haltbare Kartoffel aus den Anden

Chuño ist eine jahrhundertealte Methode aus den Anden, mit der Kartoffeln durch natürliche Gefriertrocknung jahrzehntelang haltbar gemacht werden – ohne Energieaufwand, nur mit Frost, Sonne und Körperkraft. Während industrielle Ernährungssysteme unter der eskalierenden Klimakrise ins Wanken geraten, erinnern uns diese kleinen, schwarzen Knollen daran, wie viel Wissen über Resilienz und Ernährungssicherheit in traditionellen Praktiken steckt.

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Das Dark Mountain Project

Das Dark Mountain Project ist ein Kulturprojekt, das sich mit der ökologischen Krise und dem möglichen Zerfall der industriellen Zivilisation beschäftigt. Im Zentrum steht nicht die Frage, wie wir zur alten Normalität zurückkehren, sondern wie wir mit einer Welt umgehen, in der vertraute Gewissheiten über Fortschritt, Wachstum und Kontrolle brüchig werden.

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Der Mythos des Fortschritts

Ist Fortschritt nur ein Mythos? Wir glauben, dass sich die Welt ständig verbessert – doch was, wenn Fortschritt nur eine Geschichte ist, die wir uns selbst erzählen? Der Essay „Der Kreis und der Pfeil“ stellt diese Annahme radikal infrage und öffnet den Blick für andere Formen des Lebens und Denkens.

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Low-Tech

High-Tech allein wird uns nicht retten. In einer Welt zunehmender Krisen gewinnt Low-Tech an Bedeutung: einfache, reparierbare und zugängliche Lösungen, die unabhängig von komplexen Systemen funktionieren. Die Kombination aus Low-Tech, lokaler Organisation und sozialer Vernetzung könnte zu einem der wichtigsten Bausteine für eine resiliente Gesellschaft werden.

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Caring Cities

Wenn Hitzewellen, Überflutungen und Versorgungskrisen zunehmen, reicht technische Klimaanpassung allein nicht mehr aus. Caring Cities denken Stadt als Raum der gegenseitigen Sorge – mit einer starken Nachbarschaft, gerechter Infrastruktur und politischer Aufmerksamkeit für jene, die Krisen am stärksten tragen.

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Dig for Victory – Großbritannien

Während des Zweiten Weltkriegs rief Großbritannien seine Bevölkerung dazu auf, Gärten, Parks und freie Flächen in Gemüsebeete zu verwandeln. Die Kampagne „Dig for Victory“ sollte helfen, die Versorgung im Krieg zu sichern – und wirkt bis heute als Symbol für lokale Resilienz, Selbstversorgung und Ernährungssouveränität nach.

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Die Große Dürre 1877-1878

Die Große Dürre 1877–1878 war kein isoliertes Wetterereignis, sondern Teil einer globalen Klimaanomalie mit verheerenden Folgen. Neue Forschung zeigt, dass ein außergewöhnlich starker El Niño dabei eine zentrale Rolle spielte – und genau deshalb lohnt sich heute der Blick auf die aktuellen Warnsignale im Pazifik.

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Krisen & Katastrophen: Graz sorgt vor

Sicherheit ist in der heutigen Zeit ein Thema, das uns alle beschäftigt. Ob plötzlicher Stromausfall, extremes Wetter oder ein Blackout – oft sind es die unvorhersehbaren Ereignisse, die uns vor Herausforderungen stellen. Die Stadt Graz hat deshalb mit der Initiative „Graz sorgt vor“ eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt, sich optimal auf Krisenfälle vorzubereiten.

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