Caring Cities

Wenn Hitzewellen, Überflutungen und Versorgungskrisen zunehmen, reicht technische Klimaanpassung allein nicht mehr aus. Caring Cities denken Stadt als Raum der gegenseitigen Sorge – mit einer starken Nachbarschaft, gerechter Infrastruktur und politischer Aufmerksamkeit für jene, die Krisen am stärksten tragen.

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Dig for Victory – Großbritannien

Während des Zweiten Weltkriegs rief Großbritannien seine Bevölkerung dazu auf, Gärten, Parks und freie Flächen in Gemüsebeete zu verwandeln. Die Kampagne „Dig for Victory“ sollte helfen, die Versorgung im Krieg zu sichern – und wirkt bis heute als Symbol für lokale Resilienz, Selbstversorgung und Ernährungssouveränität nach.

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Die Große Dürre 1877-1878

Die Große Dürre 1877–1878 war kein isoliertes Wetterereignis, sondern Teil einer globalen Klimaanomalie mit verheerenden Folgen. Neue Forschung zeigt, dass ein außergewöhnlich starker El Niño dabei eine zentrale Rolle spielte – und genau deshalb lohnt sich heute der Blick auf die aktuellen Warnsignale im Pazifik.

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Krisen & Katastrophen: Graz sorgt vor

Sicherheit ist in der heutigen Zeit ein Thema, das uns alle beschäftigt. Ob plötzlicher Stromausfall, extremes Wetter oder ein Blackout – oft sind es die unvorhersehbaren Ereignisse, die uns vor Herausforderungen stellen. Die Stadt Graz hat deshalb mit der Initiative „Graz sorgt vor“ eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt, sich optimal auf Krisenfälle vorzubereiten.

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Das sechste Massensterben

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Wir befinden uns mitten im sechsten Massensterben (oft auch Massenaussterben genannt), einem dramatischen Verlust an Artenvielfalt, der dieses Mal durch menschliche Aktivitäten angetrieben wird. Ein Massenaussterben wird definiert als ein schnelles, globales Artensterben, das sich deutlich vom normalen Hintergrundaussterben abhebt.

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Das 4,2-Kilojahr-Ereignis

Vor rund 4.200 Jahren erlebte die Erde eine mehrhundertjährige Phase von Abkühlung und massiver Trockenheit, das sogenannte 4,2-Kilojahr-Ereignis. Damals gerieten Reiche von Ägypten bis Mesopotamien in Krisen – ausgelöst durch Dürren, Ernteausfälle und politische Instabilität. Heute stehen wir erneut vor einem Klimakollaps – diesmal menschengemacht.

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Das irreduzible Minimum

Wenn die Klimakrise in ihre zerstörerische Phase kippt, geht es nicht mehr nur um Vermeidung, sondern um die Frage: Was muss unter allen Umständen erhalten bleiben? Das irreduzible Minimum beschreibt jene Grundlagen, ohne die Gesellschaften in Versorgungskrisen, Instabilität und Kontrollverlust geraten.

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Polykrise

Polykrise heißt nicht einfach, dass viele Krisen gleichzeitig stattfinden. Gemeint ist, dass Klimakrise, Kriege, Energieprobleme, Teuerung, politische Instabilität und soziale Spaltung ineinandergreifen und sich gegenseitig verschärfen. Gerade im Kontext von Klima- und möglichem Zivilisationskollaps wird sichtbar, wie fragil hochkomplexe Gesellschaften geworden sind.

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