Kategorie: Wissen
Der Seneca-Effekt
Der Seneca-Effekt beschreibt, dass komplexe Systeme langsam wachsen, aber abrupt kollabieren – eine Dynamik, die Zivilisations- und Klimakrisen besonders anfällig für plötzliche Kipppunkte macht. Der Begriff geht auf den italienischen Chemiker, Systemforscher und Club of Rome-Mitglied Ugo Bardi zurück, der darüber 2017 ein Buch veröffentlicht hat: Ugo Bardi, Der Seneca Effekt. Warum Systeme kollabieren und wie wir damit umgehen können
Good Life Goals – Die Ziele des guten Lebens
Die Good Life Goals sind eine Reihe von persönlichen Maßnahmen, die Menschen auf der ganzen Welt ergreifen können, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu unterstützen. Sie betonen die entscheidende Rolle des Einzelnen bei der Verwirklichung der ehrgeizigen Ziele der SDGs. Die Aufforderungen sind klar verständlich, damit sie besser in die Praxis umgesetzt werden können.
Trauern nach Circlewise & Sobonfu Somé
Die Klimakatastrophe trifft uns als Menschen existenziell und emotional. Von Hitzerekorden und Dürren, unzähligen Bränden und Überschwemmungen mit Todesopfern und Zerstörung, über den Verlust vertrauter Landschaften bis zu Zukunftsängsten – all diese Erfahrungen erzeugen tiefe Trauer, so man sie zulässt. Doch wie gehen wir mit diesen Gefühlen um? Die Ansätze…
Kollaps-Cartoons
Diese Cartoons schauen aufs Ende der Welt, wie wir sie kennen. Humor ist dabei kein Fluchtweg, sondern ein Vergrößerungsglas. Er macht sichtbar, wie „normal“ gewordene Absurditäten den Weg von „nach und nach“ zu „plötzlich“ pflastern – bis Kipppunkte nicht mehr Theorie sind, sondern Alltag. Wenn Zeichnungen zum Spiegel werden, erkennen wir nicht nur den Kollaps als Prozess, sondern auch die Handlungsräume dazwischen und mittendrin.
Weltweite Extremwetterereignisse 10/2025
Dienstverhinderung bei Naturkatastrophen
Gradually, then suddenly …
Chinas Spatzen und die große Hungersnot
Ende der 1950er Jahre startete unter Mao Zedong in China eine radikale Kampagne mit dem Ziel, die „vier Plagen“ – Ratten, Fliegen, Stechmücken und Spatzen – auszurotten. Vor allem der Feldsperling (auch Spatz genannt) geriet zum erklärten Feind. Der Grund: Man glaubte, die kleinen Vögel fraßen zu viele Getreidekörner und würden so die Ernten mindern. Was nicht bedacht wurde: Spatzen ernähren sich neben Körnern zu einem großen Teil von Insekten, darunter viele landwirtschaftliche Schädlinge wie Heuschrecken.
Den Friedhof nachhaltig gestalten
Gerade zu Allerheiligen werden als Zeichen der Verbundenheit die Gräber unserer Lieben gepflegt und auf Vordermann gebracht. Blumen, Gestecke und Kerzen werden gekauft und schmücken die Friedhöfe. Die meisten Ruhestätten befinden sich mitten in urbanen Gebieten und bilden einen großen Teil der städtischen Grünflächen.













