Die kostenlose Webinarreihe (via Zoom) bietet in insgesamt vier Webinaren à 90 Minuten einen praxisnahen und interdisziplinären Zugang zu aktuellen Themen rund um Gärten als Orte des Lernens und der gesellschaftlichen Transformation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gärtnerische Aktivitäten mit transformativem Lernen verknüpft werden können.

Termine:
- Dienstag, 13.01.2026: 18:30-20:00 Uhr
Der Garten als Ort der Kreislaufwirtschaft: Boden und Kompost - Dienstag, 27.01.2026: 18:30-20:00 Uhr
Biodiversität im Garten – Best Practices - Dienstag, 17.02.2026: 18:30-20:00 Uhr
Gärten als Bildungsraum für Klimabewusstsein - Dienstag, 03.03.2026: 18:30-20:00 Uhr
Diversität im Gemeinschaftsgarten – (G)Artenvielfalt
Anmeldung (bis spätestens jeweils einen Tag vor der Veranstaltung) und weitere Informationen: https://urbanes-gaertnern.at/fug/fug-blog/2025/12/15/gaerten-alsorte-des-transformativen-lernens-webinar-reihe/ oder per Mail an: office@urbanes-gaertnern.at
Jedes Webinar kombiniert einen fundierten theoretischen Input mit konkreten Praxisbeispielen von ein bis zwei Expert:innen aus dem Feld. In anschließenden Reflexions- und Austauschrunden wird gemeinsam erarbeitet, wie die Inhalte in den eigenen Arbeits- oder Lebensalltag übertragen und mit anderen Themen verknüpft werden können.
Die Webinarreihe richtet sich an alle, die Gärten als Bildungs- und Gestaltungsräume für eine nachhaltige Zukunft verstehen und nutzen möchten.
Die Webinare sind Teil des Projekts „Gärten als (Bewusstseins-)Bildungsräume für eine sozial-ökologische Transformation“, das vom BMK gefördert wird. Im Rahmen des Projekts finden weitere Veranstaltungen statt.
Details:
Der Garten als Ort der Kreislaufwirtschaft: Boden und Kompost
Di, 13.1.2026, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr
mit: Alfred Grand (Grandfarm), Cordula Fötsch (Gartenpolylog)
Der Garten ist ein idealer Ort, um die Vorteile der Kreislaufwirtschaft sichtbar zu machen. Durch das Zirkulieren von Materialien wie Erde und Saatgut nehmen spart man sich nicht nur Geld, sondern vor allem auch viel Arbeit und schützt dabei potenziell das Klima. Ziel dieses Webinars ist es, Teilnehmenden Beispiele zu zeigen, wie sie den eigenen Garten nützen können, um selbst Teil einer „Circular Society“ zu werden und auch andere dafür zu begeistern.
Anhand von Praxisbeispielen geben wir Tipps, wie man Kreislaufwirtschaft am Beispiel Kompost veranschaulichen kann und besprechen, wie man über gemeinschaftliches Kompostieren Leute involvieren kann, die so nicht aktiv im Garten wären.
Biodiversität im Gemeinschaftsgarten – Potentiale und Hilfestellungen
Di, 27.1., 18:30 Uhr – 20:00 Uhr
mit: Frank Weihmann (Naturschutzbund), Anna Hollerer (FH Kärnten), David Stanzl (Gartenpolylog)
Der Garten ist für uns Menschen ein wichtiger Ort, aber auch für weitere Arten aus Flora und Fauna ist ein Garten ein wichtiger Lebensraum. Zusätzlich ist ein Garten vor allem ein Ort, an dem man unmittelbar Einfluss auf einen nachhaltigen Wandel nehmen kann.
Ziel dieses Webinars ist es, die Bedeutung privater Gärten für den Schutz von Biodiversität zu unterstreichen. Teilnehmende erhalten Fachinput, wie sie den eigenen Garten biodiverser gestalten können und lernen, welche Unterstützungsmöglichkeiten und Infomaterialien es auf dem Weg zu diesem biodiversen Lebensraum gibt.
Gärten als Bildungsraum für Klimabewusstsein
Di, 17.2.2026, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr
mit: Christina Seliger (Institut für USW, Uni Graz und Forum Urbanes Gärtnern)
In diesem Workshop erkunden wir, wie Gemeinschaftsgärten zu lebendigen Lernorten für Klimabewusstsein werden können. Wie kann Klimakommunikation im Alltag eines Gemeinschaftsgartens funktionieren, welche Kommunikationsmuster sind förderlich, wie wirken soziale Normen im Garten und wie tragen gemeinschaftliche Strukturen direkt zu klimafreundlichem Handeln bei.
Die Teilnehmenden arbeiten selbst an zentralen Themen ihres eigenen Gartens und entwickeln konkrete Ideen, wie Klimaaspekte in der täglichen Gartenpraxis sicht- und erlebbarer werden können. Abschließend reflektieren wir gemeinsam, welche nächsten Schritte jede*r in seinem oder ihrem Garten umsetzen möchte. Der Workshop verbindet theoretische Grundlagen mit praxistauglichen Ansätzen und lädt dazu ein, Gemeinschaftsgärten bewusst als Orte des Lernens, der Teilhabe und der klimawirksamen Gestaltung zu nutzen
Diversität im Gemeinschaftsgarten – (G)Artenvielfalt
Di, 3.3.2026, 18:30 Uhr- 20:00 Uhr
mit: Edith Zitz (inspire thinking)
Urbane Gemeinschaftsgärten sind in den sonst so anonymen Städten Orte des städtischen Miteinanders. Hier können soziale Kontakte aufgebaut werden, was sich besonders auch auf die mentale und physische Gesundheit positiv auswirken kann. Gemeinschaftsgärten sind auch Living Labs, in denen neue Formen des Miteinander Arbeitens erprobt werden können, zB ein Miteinander abseits von Hierarchien und typischen Genderrollen.
In der Realität kommt es aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse von Menschen in Gemeinschaftsgärten immer wieder zu Konflikten oder man bemerkt, dass wir uns doch nicht so abseits der Genderrollen bewegen, wie wir das gern tun würden.
Wie kann es gelingen, ein neues Miteinander in Gemeinschaftsgärten zu etablieren, in denen neue (Gender-)Rollen und Organisationsformen ausprobiert werden können?
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