VPZ Verpackungszentrum – „Biogeniale“ Verpackungen

Kreativ von Natur aus und innovativ aus Überzeugung

Obst und Gemüse in Bioqualität finden wir bereits in allen Supermärkten. Aber nicht nur das Produkt, sondern auch die Verpackung sollte nach dem Wunsch vieler Menschen nachhaltig und kompostierbar sein. Und genau das hat sich das VPZ Verpackungszentrum zur Aufgabe gemacht. Als Susanne Meininger 1989 die Geschäftsführung von ihrem Vater übernahm, setzte sie bald gemeinsam mit ihm neue ökologische Schwerpunkte in der Produktentwicklung.

Mittlerweile ist das Grazer Unternehmen führend bei der Entwicklung und im Vertrieb von biogenen Verpackungen. Kooperationen gibt es hier zum Beispiel mit der TU Graz und der Lenzing AG. Schaumstoffe aus Meeresalgen, Biopolymere aus landwirtschaftlichen Abfällen oder Netzverpackungen aus Buchenholzfasern sind keine Science Fiction Ideen mehr, sondern konkrete Forschungsprojekte, die das VPZ seit 1992 verfolgt. Einiges davon wurde bereits erfolgreich umgesetzt.

Der Durchbruch gelang nach 25 Jahren Forschungsarbeit. Mit der kompostierbaren Netzverpackung, heute besser bekannt als Packnatur® Cellulose-Netzschlauch, wurde Realität, woran man immer geglaubt hatte: überzeugende Verpackungsmöglichkeiten, die der Natur keinen Schaden mehr zufügen. Das für die Herstellung der Cellulosefaser LENZING™ Modal verwendete Durchforstungsholz stammt von Buchenwäldern aus Österreich, Mittel- und Osteuropa. Die Produktion in Österreich ist CO2 neutral und garantiert höchste Umweltstandards. Inzwischen werden die Packnatur® Netzschläuche von allen führenden Supermarktketten Europas für Kartoffeln, Zwiebeln, Zitrusfrüchte & Co eingesetzt und erobern derzeit den internationalen Markt von den USA über Südafrika bis Neuseeland.

Übersicht über die vielfältigen Vorteile der Cellulose-Netzschläuche:

  • 100% biobasiert, 100% bioabbaubar, 100% kompostierbar
  • 0% Ausschuss, 0% technische Probleme, 0% Plastikmüll
  • die spinngefärbte Faser verbraucht weniger Wasser, Energie und Heizung
  • große Einsparungen bei Chemikalien und Abwasser
  • Ware bleibt 2-3 Tage länger frisch
  • Frühzeitiges Austreiben von Kartoffeln und Zwiebeln wird vermieden
  • Nicht mehr zum Verkauf geeignete Lebensmittel können gemeinsam mit der Verpackung entsorgt werden
  • erkennbar an seiner natürlichen Optik und spürbar angenehm weich

Weitere biogene Packnatur®Produkte:

Pick Pack, der Mehrweg Cellulose Beutel ist reißfest, nassfest und wiederverwendbar und ergänzt Korb & Co zum Einkaufen ganz ohne Plastikverpackung. Der Pick Pack wurde mit dem WorldStar Packaging Award 2020 ausgezeichnet.
Erhältlich als 3er-Set bei Billa, Merkur, Adeg und Sutterlüty um € 3,99

Das Pop-up bag – Einkaufsnetz ist waschbar, langlebig, am Ende des Lebenszyklus biologisch abbaubar, bei extrem niedrigem Materialeinsatz mit hoher Belastbarkeit und großem Fassungsvermögen.
Erhältlich um € 2,99 bei Interspar

Beutel, Netz und Schlauch aus Cellulose

Holzschliffschalen entstehen durch das Zerreiben von Schwachholz und halten ohne die Zugabe von Klebstoffen. Da sie bis zu 14% Feuchtigkeit aufnehmen, liegen Früchte trocken und halten sich drei bis vier Tage länger, ohne zu schimmeln. Holzschliffverpackungen verrotten rückstandsfrei (Komposttonne) oder können mit dem Altpapier recycelt werden.

Pulpeverpackungen: Das Verfahren ist ähnlich zur Herstellung von Holzschliff.
Variante I: Pulpe hergestellt aus Altpapier wird ausschließlich für Transportverpackungen verwendet. Auch Eierhöcker werden so hergestellt. Variante II: Für die Herstellung von „Chinet“-Einweggeschirr werden Nebenbahnen aus der Erstproduktion von Kartons verwendet. Durch ein spezielles Pressverfahren ist Chinet-Pulpegeschirr absolut dicht und daher auch zum Servieren von Suppen geeignet. Chinet-Geschirr ist mikrowellentauglich, bleibt formstabil, ist bedruckbar und zeichnet sich durch hochwertiges Aussehen aus. Nach Gebrauch ist es kompostierbar.

Schalen aus Zuckerrohrbagasse: „Marsway Food + Nature“ besteht zu 99,5% aus reiner Zuckerrohrbagasse, wobei die bei der Zuckerproduktion anfallenden faserigen Reststoffe (65%) weiterverwertet werden können. Unter Zugabe von Wasser wird daraus ein Brei hergestellt, der dann zu Schalen gepresst wird. Diese sind fett- und wasserdicht, gefrierbeständig, mikrowellen- und backofentauglich. Zum Beispiel kann Lasagne darin gebacken werden oder auch Kuchen, die ohne Trennmittel aus der Form zu lösen sind. Die meisten Produkte sind mit Deckel erhältlich, aber lassen sich auch ganz einfach durch Folien versiegeln.

Holzbesteck: Bisher wurde das in Deutschland in großen Mengen vorkommende Pappelholz geschlägert und dem Wald als eine Art Humus wieder zugeführt. Die Entwicklung des Holz-Einwegbesteckes ermöglicht die Zwischennutzung eines vorhandenen Rohstoffes und stellt eine kompostierbare Alternative zum breiten Einsatz von Kunststoffbesteck dar.

Becher aus Polylactid: Mais, oder sonstige jährlich nachwachsende, stärkehaltige Hochkulturpflanzen können für die Gewinnung von Dextrose, einem natürlichen Zucker, genutzt werden. Dextrose wird durch einen Fermentierprozess in Milchsäure und anschließend in vielseitige Polymere umgewandelt, die für die Herstellung von kunststoffähnlichen Granulaten oder Fasern benutzt werden können. Verpackungsbecher und Scharnierschalen der Serie „Bioware“ aus Nature Works™ PLA weisen ausgezeichnete Eigenschaften auf: Sie sind für kalte Speisen und Getränke hervorragend geeignet, glasklar, glänzend, hochfest, splitterfrei, gut bedruckbar und nach Gebrauch kompostierbar.

Stärketragetaschen: sind vollständig biologisch abbaubar und kompostierbar. Das Granulat wird aus Industriestärke ohne gentechnisch veränderte Organismen gewonnen. Nach der Verwendung als Tragtasche kann diese als Frischhaltebeutel für Brot, Obst und Gemüse eingesetzt werden. Lebensmittel bleiben darin länger frisch. Als Müllbeutel erleichtern sie die Handhabung von Bioabfall.

Die neue Packnatur® Entwicklungs- und Produktions GmbH hat ihren eigenen Firmensitz im steirischen Neudau, einem Textilstandort mit Geschichte, die nun mit den buchenholzbasierten Packnatur® Netzverpackungen weitergeschrieben wird. Damit schafft VPZ  nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch neue Perspektiven für die heimische Textilindustrie. Der Großteil der Wertschöpfungskette liegt in Europa, das meiste davon in Österreich. Das sichert schnelle Verfügbarkeit und kurze Transportwege für den europäischen Markt.

Web: www.vpz.at, https://packnatur.at/de/
Anton-Mell-Weg 14
8053 Graz-Neuhart
Mail: office@​vpz.at
Tel.: 0316 272568-0
Fax: 0316 272568-50

Packnatur Produktion:
Angerstrasse 28, 8292 Neudau
Tel:+43 3383 30301-0
email: office@packnatur.at

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