mapbagrag – Taschen-Manufaktur in Graz

Am Anfang war ein Wettbewerb. „Es sollte ein Souvenir für die Stadt Wien entstehen. Wir haben dafür eine Tasche aus stärkerem Papier entwickelt, die zugleich auch eine Landkarte und eine Picknickdecke ist“, erzählt Florian Hazmuka aus der Geschichte, auch des Namens: mapbagrag.

Das ist jetzt bereits mehr als 10 Jahre her. Allein zwei Jahre hat dann die Suche nach einem geeigneten Material gebraucht. Eine Tasche oder ein Rucksack muss schließlich auch einiges aushalten können, wasser- und reißfest sein. Mit Tyvek wurde ein “Spezialpapier” gefunden, das in der Produktion weniger Energie braucht, als normales Papier, etwa 25% von bereits recyceltem Material enthält und frei von Giftstoffen ist. Die mapbags leben extrem lange und wenn es doch einmal zu Ende geht, sind sie zu 100% recyclebar.

Doch die Forschungreise ist damit noch nicht zu Ende. Immer weiter sucht Florian mit seinem Team nach noch besseren Möglichkeiten. Bei jedem Detail der mapbags wird darauf geachtet, woraus, wo und wie es produziert wird. Die Vision ist ein Produkt, das zur Gänze aus natürlichen Materialien besteht und in seiner gesamten Entstehungskette nachvollziehbar ist – ressourcenschonend, nachhaltig und fair produziert.

Lifestyle mit Blick aufs Ganze

Schön sollen sie natürlich auch sein, die mapbags! – Rucksäcke und Taschen für Alltag Sport, Arbeit und Reisen, Geldbörsen und Hüllen fürs Handy –  alle sind sie wunderbar leicht und fassen sich angenehm an.

Wer will, kann sich auch sein eigenes mapbag machen: Motiv, Zipp- oder Laschenfarbe wählen, bei einigen Modellen auch die Größe. Für individuelle Kund*innen wird in der Manufaktur in der Grazer Puchstraße meist erst auf Bestellung produziert. Die zugeschnittenen Vorlagen liegen in den Regalen bereit, kommt eine Bestellung herein, gehts an die Nähmaschine.

Von Anfang an kooperiert mapbagrag auch mit Jugend am Werk. “Die meisten unserer Mitarbeiter*innen gelten in der Gesellschaft als arbeitsunfähig“, erzählt Florian Hazmuka. In der Taschenfertigung gibt es eine Reihe von Arbeitsschritten, die von ihnen in Sorgfältigkeit ausgeführt werden.

Das leichteste Chalkbag der Welt

Die mapbags für Großkunden werden in einem Familienbetrieb in Slowenien genäht – z.B. kleine Täschchen für Geräuschreduzierer für die Firma Neuroth, oder “das leichteste Chalkbag der Welt” für den Bergsport-Ausrüster Austria Alpin.

“In Industrie und Wirtschaft muss sich noch sehr viel ändern”, sagt Florian Hazmuka, “kleine Betriebe müssen viel mehr unterstützt werden.” Für sein eigenes Unternehmen ist er sehr froh und dankbar für den Mikrokosmos, der in diesen Jahren entstanden ist. “Gerade in der aktuellen Krise war zum Beispiel an den Bestellungen zu spüren, dass es eine gewachsene Community gibt.”

Die Krise ist für Florian auch persönlich Anlass wieder einen Schritt zurück zu gehen, das Wertvolle des Handwerks zu sehen, öfter die wenigen Meter von seinem Büro hinüber in die Manufaktur zu gehen und selbst ein mapbag zu fertigen. In konzentrierter, aber entspannter Atmosphäre, immer wieder auch im Gespräch mit den Mitarbeiter*innen. Gerade in dieser herausfordernden Zeit sei das hilfreich und schön, erzählt er.

… wo ihr mapbags kaufen könnt:

In der Steiermark:

mapbagrag®, Puchstraße 17, Graz
digitalis, Murgasse 14, Graz
Taiga, Südtirolerplatz 12, Graz
Zerum, Mariahilferstraße 13/2, Graz
Chic Ethic Fair Trade Shop, Tummelplatz 9, Graz
Kaufhaus Hubmann, Grazer Straße 1, Stainz
Das Prachtstück, Hauptplatz 7, Stainz

Weitere Shops in ganz Österreich findet ihr hier: mapbagrag.com/information/standorte/

Puchstraße 17, 8020 Graz
Tel: 0316 / 828351
Mail: info@mapbagrag.com
Website: www.mapbagrag.com
Facebook: facebook.com/mapbagrag
Instagram: instagram.com/mapbagrag/?hl=de

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