Frühjahrsputz ohne Chemie

Die 3 wichtigsten Tipps vorab:

  • Schrubben, schrubben, schrubben
  • Max. 1-3 Tropfen Putzmittel pro Liter Wasser
  • Keine Angst vor Bakterien

Wir geben Unmengen für Putzmittel aus, verwenden (fast) immer zu viel davon und schädigen nicht nur unsere Umwelt, sondern auch uns selbst. Unzählige Reinigungsmittel vieler Firmen sind auf dem Markt erhältlich.

Gefährliche Chemikalien
Viele herkömmliche Putzmittel enthalten einen ganzen Cocktail an Substanzen. Je spezieller ein Reinigungsmittel, desto schädlicher ist es. Reinigungsmittel können Allergien und Hautreizungen auslösen. Laut einer Studie von 2018 haben Reinigungskräfte, die 20 Jahre lang regelmäßig Reinigungssprays einsetzten eine reduzierte Lungenfunktion. In antibakteriellen Produkten ist oft das besonders umweltschädliche Triclosan enthalten, das auch unsere Haut schwer belastet. Übertriebene Hygiene ist nicht angebracht, fast alle Haushaltsbakterien sind harmlos.

Mechanisches Reinigen
Bürsten, Schwämme, Saugglocken & Co helfen Putzmittel sparen. DAS Beispiel schlechthin für diese These ist der Abfluss. Etwas in den Abfluss schütten und alles wird gut, entstammt natürlich der Werbung für chemische Keulen. Ein Knäuel Haare löst sich nicht so einfach auf. Entfernt man regelmäßig Haare, reinigt die Waschbeckenstöpsel, benutzt den Gummisauger und reinigt den Siphon, kommt es erst gar nicht zu Problemen.

Mild reinigen
Für den normalen Hausgebrauch reichen ein Allzweckreiniger, ein Handspülmittel und ein Sanitärreiniger auf Zitronensäurebasis. Für Fenster eignet sich ein selbstgemachter Reiniger aus 3 Teilen Wasser und einem Teil Essig. Wichtig: Reinigungsmittel nicht mischen, denn dadurch können giftige Gase entstehen.
Nachhaltig in Graz Liste für den Einkauf von Reinigungsmittel

Links:
Nachhaltige Putzmittel – Zero Waste Stammtisch

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