Weniger Werbeprospekte – nötige Schritte!

Seit wenigen Monaten klebt dieses Pickerl auf unserem Postkasten und was ich früher nie für möglich gehalten habe, klappt wirklich: erstens funktioniert es tatsächlich, dass der Postbote uns bei der Prospektverteilung ausnimmt (sie müssen sich angeblich sogar daran halten) und zweitens, die Werbung fehlt mir gar nicht. Im Gegenteil, jeder Tag, an dem unser Postfach komplett leer bleibt, ist für mich ein guter Tag! Früher dachte ich, ich könnte nicht sein, ohne zu wissen, was gerade irgendwo im Angebot sei. Berge an Prospekten kamen so Woche für Woche in unser Haus und landeten meistens aber ohnehin ungelesen im Papiermüll.

 


1. Aufkleber:
Ein Schritt zur Papiermüllvermeidung ist daher dieser Aufkleber, um nicht direkt an dich adressierte Werbung zu vermeiden. Du kannst ihn dir entweder hier downloaden http://www.umweltberatung.at/downloads/werbematerial-einfach-abbestellen-aufkleber-ressourcen-abfall_a4_16x.pdf oder ein „richtiges“ Pickerl bei der Umweltberatung bestellen (zu zahlen sind nur die Versandkosten): http://www.umweltberatung.at/werbung-einfach-abbestellen
In Graz erhält man diese Aufkleber derzeit meines Wissens nach unter anderem beim „Das Gramm“ (Neutorgasse 7), bei „Perviva“ (Reitschulgasse 5) und im Umweltamt Graz. Außerdem haben wir auch einige auf Vorrat – du kannst uns daher gerne kontaktieren.


2. Robinsonliste:
Ein weiterer Schritt, den wir bereits vor mehr als einem Jahr gesetzt haben, war der Eintrag in die Robinsonliste der Wirtschaftskammer. Damit verhinderst du persönlich an dich adressierte Werbung (nur Werbung, wie zB Gewinnspiele; andere Zusendungen, wie zB persönlich bestellte Werbesendungen oder Rechnungen erhältst du (leider) weiter …). Auch dies funktioniert sehr gut. Hier findest du den Link dazu: https://apppool.wko.at/Robinsonliste/Registrierung.aspx. Durch den Eintrag in diese Robinsonliste werden deine Daten aus den Datenbanken der Adressverlage gestrichen.


3. E-Mails:
Trotzdem kommt man nicht umhin, auch noch weitere zahlreiche E-Mails zu schreiben. Alle Zusendungen der vergangenen Monate wurden unter die Lupe genommen und geschaut, ob wir sie brauchen oder nicht. Jede unnötige Zusendung wurde sofort mit einem höflichen E-Mail abbestellt, Rechnungen haben wir schon seit längerem auf E-Mail-Rechnungen umgestellt. Aber die Arbeit hat sich ausgezahlt: seit ein paar Wochen kann es vorkommen, dass unser Postkasten tagelang leer bleibt und das gefällt mir sehr!


4. Andere informieren und überzeugen!
Einen letzten Schritt gibt es noch zu beachten: anderen davon berichten, vielleicht gleich mehr Aufkleber bestellen oder abholen und im Freundes-, Arbeitskreis und in der Nachbarschaft verteilen!

Vorteile von weniger Werbeprospekten im Haushalt:

  • Man spart Papier und schützt dadurch die Umwelt!
  • Man konsumiert automatisch weniger, weil man weniger dazu verleitet wird – dadurch spart man Geld!
  • Man spart Zeit, denn das (meistens sinnlose) Durchblättern der Prospekte kostet Lebenszeit!
  • Der Postkasten kann nicht mehr so leicht überquellen, wenn man länger verreist ist.

 

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