Internationaler Tag des Artenschutzes – 3. März

Seit 1973 wird jährlich am 3. März der internationale Tag des Artenschutzes begangen. An diesem Tag wurde 1973 das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES unterzeichnet, eine internationale Naturschutzkonvention.
Artenschutz wird immer wichtiger, denn Klimawandel, Lebensraumzerstörung, Verschmutzung und Giftstoffe sowie Wilderei setzen den Lebensräumen der Tiere und Pflanzen und damit der Artenvielfalt erheblich zu.


Artenschutz

„Gefährdete, wild lebende Tier- und Pflanzenarten sollen in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt durch den Menschen geschützt und gepflegt werden.“

Jedes Jahr steht der Artenschutztag unter einem besonderen Motto, 2019 ist dies die Vielfalt des Lebens unter Wasser.

Was kann jede/r von uns für Artenschutz tun?

  • beim Einkaufen:
    • Regionale Bioprodukte beim Einkaufen bevorzugen (Öko-Landbau schont die Natur – es ist möglich, Landwirtschaft so zu betreiben, dass sie auch Lebensraum für wildlebende Tier- und Pflanzenarten bietet)
    • das umweltfreundlichere Produkt bevorzugen (Gütesiegel beachten, …)

  • im Garten & am Balkon:
    • viele heimische Sträucher und Hecken anbauen (bieten Nahrung und Schutz für Insekten, Vögel, Wildtiere)
    • Tierfallen vermeiden
    • heimische Wild- und Blühpflanzen (Nahrungsquelle)
    • nur selten den Rasen mähen (erster Schnitt frühestens Ende Juni)
    • Mut zur Unordnung haben (Stein-, Laub- und Gehölzschnitthaufen, auch im Winter zum Überwintern), Trockenmauern;
    • Keinen chemischen Pflanzenschutz, keinen Kunstdünger verwenden
    • Keine Beleuchtung im Garten in der Nacht
    • Bodenversiegelung vermeiden

  • in der Freizeit:
    • Betretungsverbote & Ruhezeiten beachten (Lebensräume respektieren)
    • Hunde anleinen
    • Müll nicht in die Natur schmeißen, Müll in der Natur einsammeln (Tiere können sich daran verletzen, …)

  • Sonst:
    • weniger Wohnraum, weniger Fläche versiegeln
    • Druck auf Gemeinden für eine artenfreundliche Bewirtschaftung der kommunalen Flächen ausüben; natürliche Lebensräume sollen erhalten bleiben
    • im persönlichen Umfeld Überzeugungsarbeit leisten
    • Natur- und Artenschutzinitiativen unterstützen

Quelle: BR24

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