Wonderful world

Krisenstimmen: In dieser Rubrik ist Platz für eine andere Art der Annäherung an die Klimakrise, die Klimakatastrophe, den Klimakollaps. Keine wissenschaftlichen Artikel, keine Energiespartipps – hier wird der Frage nachgegangen, wie es uns eigentlich mit der Krisenstimmung geht. Und das in Form von Texten, die einmal eher erzählerisch, einmal eher nachdenklich oder ganz poetisch daherkommen können. Immer auf der Suche nach dem, was zwischen den Zeilen steht.

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Hof der Vielfalt

Caroline und Bertram Michor bewirtschaften einen kleinen Hof in St. Oswald bei Plankenwarth, 20 Minuten nördlich von Graz. Hier kultivieren sie alte Obst- und Gemüsesorten, es gibt eine kleine Imkerei und alte Nutztierrassen. Auf kleiner Fläche wachsen über 130 Sorten Bio-Gemüse, Kräuter, Jungpflanzen von Gemüse und Kräutern, Schnittblumen und Raritäten wie Ingwer oder das Inkagemüse Yakon. Dazu kommen verschiedene Honigsorten, Kerzen und Propolis von der Imkerei – alles in zertifizierter Bio-Qualität.

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FILM: Cycling Cities

„Cycling Cities“ ist ein unabhängiger Dokumentarfilm des deutschen Journalisten und Filmemachers Ingwar Perowanowitsch, der im Dezember 2025 frei auf YouTube veröffentlicht wurde. Mit Kamera und Fahrrad ist er zwei Monate lang quer durch Europa geradelt, um einige der bekanntesten Fahrradstädte zu besuchen. Seine Route führt ihn unter anderem nach Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen – Städte, die als Vorreiter einer menschen- und fahrradfreundlichen Mobilität gelten.

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Gemüsekiste LebensGroß

Gemüsekiste LebensGroß mit Karotten, Mangold, Tomaten, Schnittlauch, Petersilie, Zucchini.

Seit 2022 bewirtschaften Teilnehmer:innen und Mitarbeiter:innen von LebensGroß ein Feld in Laßnitzhöhe – direkt hinter dem Hotel Liebmann. Auf zwei Hektar entsteht hier nicht nur köstliches Gemüse, sondern auch ein Ort der Begegnung und sozialen Fairness. Die Gemüsekiste steht für mehr als regionale Bio-Produkte: Sie schafft sinnvolle Beschäftigung, begleitet Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in eine inklusive Arbeitswelt und stärkt gleichzeitig nachhaltige Landwirtschaft.

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Die Tugenden der Stoiker

Die vier Haupttugenden der Stoiker können uns dabei helfen, auch bei kollektiven Erschütterungen handlungsfähig zu bleiben, den Umgang mit Verlusten zu lernen und uns schrittweise „krisenfest“ zu machen. Lest nach, wie uns Weisheit, Mut, Gerechtigkeit und Mäßigung dabei helfen können.

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Bioladen Jaklhof

Seit 2025 findet man direkt neben der Hofeinfahrt des Jaklhofs in Kainbach bei Graz einen Bioladen der besonderen Art. Hier kann man in Selbstbedienung entspannt einkaufen – ganz unkompliziert und zu Zeiten, die in euren Alltag passen. Am Freitagnachmittag ist das Jaklhof-Team persönlich vor Ort und freut sich auf den direkten Austausch mit euch.

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Katabolischer Kollaps

Der Archäologe und Autor John Michael Greer hat den Begriff des Katabolischen Kollaps geprägt. Dieser strukturelle Prozess entfaltet sich, wenn eine Zivilisation ihre Ressourcenbasis überschreitet. Er beschreibt einen schrittweisen Zerfall von Gesellschaften, bei dem „überschüssige“ Infrastruktur abgebaut wird, um akute Krisen zu bewältigen.

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Ablenkung durch Brot und Spiele

Während der Klimakollaps eskaliert, hält uns eine Mischung aus Unterhaltung, Konsum und einem erschöpfenden Arbeits-Freizeit-Rhythmus konstant beschäftigt. Unsere Aufmerksamkeit ist zur wertvollsten Ressource geworden – und genau sie wird vom Status quo absorbiert. Doch gerade jetzt brauchen wir mehr Denkraum, kritisches Bewusstsein und gemeinschaftliches Handeln. „Brot und Spiele“ sind nicht nur ein Phänomen der Antike, sondern ein strukturelles Element unserer Gegenwart.

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Don’t shoot the messenger!

„Don’t shoot the messenger“ erinnert uns daran, dass nicht der Bote das Problem ist, sondern die Realität, auf die er verweist. Doch in einer Gesellschaft, die sich an Verdrängung festhält, wird genau dieser Bote zur Bedrohung: Er stört das fragile Gleichgewicht aus Wegschauen, Beschwichtigen und „Wird schon nicht so schlimm werden“. Die Überreaktion ist dann weniger ein Urteil über die Person als ein verzweifelter Versuch, die eigene innere Unruhe wieder zum Schweigen zu bringen.

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