So halten Handy-Akkus länger

Schone den Akku und verlängere damit die Lebensdauer deines Handys

Die Produktion von Handys und deren Akku ist rohstoff- und energieintensiv. Deshalb tun wir gut daran, unser Smartphone so lange wie möglich zu nutzen. Leider ist die Akkuleistung oft nach 2-3 Jahren schon so schlecht, dass wir uns ein neues Handy zulegen müssen. Aber es gibt einige Möglichkeiten, den Akku zu schonen und auch so die Lebensdauer des Smartphones zu erhöhen. Denn unsere Geräte und überhaupt alle Dinge solange als möglich zu nützen, ist eines der wichtigsten Prinzipien der Konsumpyramide.

Hier die Tipps:

Handy-Akku richtig laden

Der optimale Ladezustand eines Akkus liegt zwischen 20 und 80 Prozent. Deshalb sollte man Akkus mit einem Ladezustand von über 80 Prozent nicht nachladen. Sinkt der Ladezustand unter 20 Prozent, sollte man ihn wieder auf einen Ladezustand zwischen 60 und 80 Prozent bringen. Achtung: Mini-Aufladungen (im einstelligen %-Bereich) schaden dem Akku dauerhaft.

Schnelles Laden, um Akku zu schonen

Um den Akku schnell zu laden, schalte dein Handy aus oder aktiviere zumindest den Flugmodus, um die Ladezeit zu verkürzen. Benutze das mitgelieferte Ladekabel des Herstellers, das ist für dein Handy optimiert.

Laden über Nacht

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, was das Laden in der Nacht betrifft. Ältere Handys haben damit noch mehr Probleme, als die neuen Generationen. Aktuelle Smartphones verfügen über eine Funktion bei den Akkueinstellungen, die die Maximalladung auf 80-85% beschränken, um den Akku zu schützen. Auf der sicheren Seite ist man jedenfalls, wenn man das Handy absteckt, sobald es die gewünschte Ladung erreicht hat. Außerdem sind mehrere kürzere Ladezeiten besser als einige wenige lange Ladezeiten, wie das über Nacht der Fall ist. Während das Handy nämlich nächtens am Kabel hängt, entlädt es sich auch immer wieder und startet neuerlich einen – viel zu kurzen – Ladevorgang. Wenn man schon unbedingt über Nacht aufladen muss, dann am besten im ausgeschaltenen Zustand.

Keine extremen Temperaturen

Extreme Temperaturen und Temperaturschwankungen schwächen den Akku nicht nur, sie können auch zu irreversiblen Schäden führen. Aufpassen sollte man bei direkter Sonneneinstrahlung, im Sommer am Strand, aber auch beim Wintersport, wenn die Temperatur auf den Gefrierpunkt sinkt. Man sollte Handys weder bei großer Hitze noch bei großer Kälte laden, die optimale Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 35 Grad. Auch schnelle Temperaturwechsel sind schlecht für den Akku und können Schäden an den Akku-Kontakten oder am Display verursachen.

Apps verwalten

Programme und Apps, die im Hintergrund laufen, sind richtige Stromfresser. GPS, Bluetooth und Co. brauchen viel Akku. Am besten schaltest du nur die Dienste ein, die du gerade brauchst. Bei Android-Geräten kannst du die Akkunutzung deiner Apps optimieren. Unter „Einstellungen“ gibt es je nach Handytyp einen Unterpunkt zu „Akku“ oder „Gerätewartung“. Dort kannst du Einstellungen wie Energie sparen, Hintergrundnutzung von Apps oder Standby-Funktionen einstellen.

Handy ausschalten

Mindestens einmal pro Woche dein Handy ganz auszuschalten, ist ein weiterer Tipp, um den Akku zu schonen. Das erhöht die Lebensdauer des Akkus, das Laden geht schneller und gleichmäßiger und du ersparst dir eine Portion Handystrahlung. Außerdem wird bei jedem Neustart das Handy von unnötigem Datenmüll und kleinen Fehlern befreit. Somit läuft es runder und schneller.

Spiele, Videos und Musik

Natürlich ist für viele das Handy auch ein Unterhaltungsmedium. Willst du allerdings Champion im Akkusparen werden, solltest du weniger spielen, weniger oft Videos sehen und seltener Musik mit deinem Smartphone hören.

Wisst ihr noch weitere Tipps, die wir hier ergänzen sollen? Schreibt sie uns bitte!

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Quellen:

  • tipps.klimaaktiv.at/portfolio/nachhaltige-smartphones/
  • https://praxistipps.chip.de/smartphone-laenger-am-leben-halten-so-oft-sollten-sie-ihr-handy-ausschalten_112111
  • https://praxistipps.chip.de/akku-vom-handy-in-der-nacht-aufladen-ist-das-schaedlich-einfach-erklaert_96367Fotos

Fotos: unsplash


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