Waterplaybook – Wieviel Wasser verbraucht deine Kleidung?

Wir leben in einem Zeitalter der Verschwendung und des Überflusses. Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen, Plastik und anderen Rohstoffen bringt nicht nur das natürliche Gleichgewicht und die Artenvielfalt auf unserem Planeten ins Schwanken, es zerstört auch Lebensraum. Direkt z.B. durch Abholzung der Regenwälder, indirekt aber auch durch den Entzug von lebenswichtigem Wasser.

Globaler Wasserverbrauch  

Vielen ist der Begriff ökologischer Fußabdruck, also jene Fläche, die benötigt wird, um einen Menschen mit den jetzigen Lebensstandards den gewohnten Lebensstil zu ermöglichen (zur Zeit würden wir übrigens global betrachtet 1,7 Erden brauchen), ein Begriff. Doch auch der globale Wasserverbrauch sollte uns zu denken geben.

Zurzeit werden etwa ein Drittel aller Süßwasservorkommen für den Menschen (allem voran für die Industrie) verwendet.  
Mit dem Waterplaybook lässt sich nun auch bequem der individuelle Wasserverbrauch berechnen, der für die Produktion deiner Kleidungsstücke benötigt wird. Auch wenn es sich hier nur um einen ungefähren Indikator handelt, sind die Ergebnisse doch sehr interessant und regen auch durchaus zum Nachdenken an.

Wie funktioniert‘s?

Auf der Website Waterplaybook (Link siehe unten) lässt sich dein persönlicher Kleidungs-Wasserverbrauch über einen Rechner ermitteln. Einfach ein Kleidungsstück auswählen und die Anzahl eingeben und berechnen lassen. Neben dem Rechner gibt es noch einige hilfreiche Infos und Anregungen auf der Webseite. Um das Ganze in Relation zu setzen:
Mit 1000 Liter Wasser (bzw. 1 m³) könnten wir 20-mal duschen, uns 400-mal die Hände waschen und 4000 Gläser Wasser (250 ml) trinken. Natürlich kommt es immer auf den Stoff der Kleidung, die Größe, usw. an, aber die Zahl ist doch sehr erschreckend.

Auch wenn sich nie hundertprozentig berechnen lassen wird, wieviel Wasser deine Kleidung zur Herstellung verbraucht, ist dieser Rechner gut geeignet, um einen ungefähren Richtwert und einen Denkanstoß zu erhalten. Vielleicht fangen so auch immer mehr Menschen an, ihre „alten“ Kleidungsstücke nicht sofort zu entsorgen, sondern sie entweder selbst länger zu verwenden, zu reparieren oder aber auch an andere weiterzugeben. So können wir alle etwas Positives zur Erhaltung dieser Welt beitragen.

Waterplaybook

© pixabay/waterplaybook.net

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