Menschenkette gegen Kinderarbeit

Kinderarbeit muss aus unseren Regalen verschwinden!

Die Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (17 SDGs – Sustainable Development Goals) setzte sich das ehrgeizige Ziel, Kinderarbeit bis 2025 aus der Welt zu schaffen. Aufgrund der globalen Corona-Pandemie zeigt sich heute ein anderes Bild: Die Zahl der arbeitenden Kindern steigt das erste Mal seit 20 Jahren weltweit wieder an. Dadurch erhöht sich der Druck zu handeln. Mit der Menschenkette gegen Kinderarbeit kannst du eine Botschaft für ein entsprechendes Lieferkettengesetz abschicken und zeigen, dass du keine Produkte mit Kinderarbeit willst.

Unter folgendem Link kannst du deine Botschaft für ein Lieferkettengesetz abschicken:
https://www.kinderarbeitstoppen.at/mach-mit

Kinder werden gezwungen mit giftigen Pestiziden zu arbeiten und mit gefährlichen Werkzeugen zu hantieren. Viele möchten in die Schule gehen, dürfen es aber nicht. Das alles muss mit einem verbindlichen Lieferkettengesetz ein Ende finden.

Es gibt bereits einen Entwurf für ein europäisches Lieferkettengesetz. Dieses soll grundsätzlich für alle Unternehmen und Branchen gelten. Seit Februar 2022 gibt es auch einen Gesetzesvorschlag dazu. Dieser sieht menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten für große Unternehmen mit mindestens 500 Beschäftigten und einem Umsatz von mindestens 150 Mio. Euro vor.

Für Sektoren mit hohen Risiken, etwa der Landwirtschaft, dem Textilsektor oder dem Bergbau, gelten niedrigere Schwellen. Kümmern sich Unternehmen nicht um Probleme in ihren Lieferketten oder die Praktiken ihrer Tochterfirmen im Ausland, sollen empfindliche Geldstrafen drohen. Kommt jemand in anderen Erdteilen zu Schaden, weil ein europäisches Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht ausreichend nachgekommen ist, sollen die Betroffenen die Möglichkeit bekommen, vor europäischen Gerichten auf Schadenersatz zu klagen.


Doch dass das Gesetz umgesetzt wird, ist noch keineswegs fix. Die LobbyistInnen sind schon dabei, das Gesetz noch auszuhebeln oder zumindest zu verwässern. Es braucht jedoch Nachschärfungen, damit das Gesetz ein wirkungsvolles Mittel gegen Kinderarbeit wird. Nur so würde ein echter Ruck durch ganze Branchen gehen und letztlich zu mehr Transparenz und echten Verbesserungen führen. Vor allem Kinder sind in globalen Lieferketten meist unsichtbar, weil sie nicht offiziell angestellt sind. Um zu ihren Rechten zu kommen, bräuchte es Werkzeuge wie die Möglichkeit von Sammelklagen oder ein Aussetzen von Verjährungsfristen, damit die Ansprüche von Kindern aufrecht bleiben, bis diese volljährig sind. 

Beispiel Kakao: Mit dem Verfall des Weltmarktpreises, oft durch Börsenspekulation verursacht, sind erwachsene Erntehelferinnen nicht mehr leistbar und es wird auf „billigere“ Kinderarbeit zurückgegriffen. Projektpartnerinnen der Dreikönigsaktion beklagen auch immer wieder Fälle von Menschenhandel: Kinder werden aus entfernten Regionen mit falschen Versprechungen geködert und landen dann bei Schwerarbeit im Kakaoanbau.

Die österreichischen Regierungsmitglieder und Parlamentarier*innen müssen sich dafür einsetzen, dass ein starkes europäisches Lieferkettengesetz verabschiedet wird und dass dieses wirkungsvoll gegen Kinderarbeit vorgeht.

Hier der Link, um dich der Menschenkette gegen Kinderarbeit und für ein Lieferkettengesetz anzuschließen: https://www.kinderarbeitstoppen.at/mach-mit

Webseite: http://www.kinderarbeitstoppen.at/
E-Mail: office@dka.at
Facebook: kinderarbeitstoppen

© Kinderarbeitstoppen: Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholischen Jungschar

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