Climate Quitting – Kündigen fürs Klima

In einer Zeit, in der die Klimakrise immer spürbarer wird, verändert sich auch die Arbeitswelt. Ein Phänomen, das zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das sogenannte Climate Quitting. Dieser Begriff beschreibt den bewussten Rückzug von Arbeitnehmer:innen aus Unternehmen, deren Umwelt- und Klimastrategien nicht mit den eigenen Werten übereinstimmen. Doch was steckt hinter diesem Trend, und welche Auswirkungen hat er auf Unternehmen und die Gesellschaft?

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Film: Das Gewicht der Welt

DAS GEWICHT DER WELT -Naturwissenschaften in Zeiten des Klimawandels – Dokumentarfilm mit Nana-Maria Grüning, Maria Hörhold und Sebastian Seiffert. Ein frischer, mutmachender Blick auf den Klimawandel aus Sicht von Naturwissenschaftler:innen, von denen wir lernen können, uns den existenziellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen, ohne daran zu zerbrechen.

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Convergent Facilitation

Convergent Facilitation ist eine Moderations- und Entscheidungsfindungsmethode, die von Miki Kashtan entwickelt wurde, um Gruppen – insbesondere mit sehr unterschiedlichen oder sogar gegensätzlichen Interessen – zu tragfähigen, gemeinsamen Lösungen zu führen. Im Unterschied zu klassischen Entscheidungsprozessen wie Mehrheitsentscheid, Hierarchie oder Konsensverfahren legt Convergent Facilitation den Fokus auf die Integration möglichst aller Bedürfnisse und Kriterien der Beteiligten von Anfang an.

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WTF is Erring on the Side of Least Drama?

Der Begriff „Erring on the Side of Least Drama“ beschreibt eine Haltung, bei der Wissenschaftler*innen und Institutionen im Zweifel lieber vorsichtige, weniger alarmierende Aussagen treffen, auch wenn die tatsächlichen Risiken größer sein könnten. Im Kontext der Klimakrise bedeutet das: Statt dramatische, aber realistische Szenarien zu kommunizieren, werden häufig konservativere Prognosen veröffentlicht, um nicht als „Alarmistin“ oder „Panikmacher“ zu gelten.

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Reaktanz in der Klimakrise

Immer öfter hat man das Gefühl, auch mitten unter Erwachsenen im Kindergarten zu sein. Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie erfordert nicht nur technologische Innovationen, sondern auch tiefgreifende gesellschaftliche und individuelle Verhaltensänderungen. Doch immer wieder stößt man auf Widerstand – nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch im Alltag. Dieser Widerstand hat einen Namen: Psychologische Reaktanz.

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Neujahrsvorsätze fürs Klima

en Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um zu reflektieren: Was lief gut? Was weniger gut? Gibt es etwa alte Gewohnheiten, die sich ändern sollten? Wie will ich kommendes Jahr leben? Wo sind meine Kraft, meine Lebenszeit, meine Fähigkeiten aber auch mein Geld im nächsten Jahr gut eingesetzt? Welche Neujahrsvorsätze und Ziele fürs Neue Jahr hast du dir gesetzt?

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Der Handabdruck

Der Handabdruck soll den gesellschaftlichen Mehrwert bzw. positive Nachhaltigkeitswirkungen von Handlungen und Produkten bewerten. Eine Handabdruck-Aktion ändert Rahmen, Regeln, Gesetze und Strukturen, um nicht nur die persönliche Umweltbilanz zu verbessern, sondern die von vielen. Somit ist der Handabdruck ein Symbol für das positive Handeln mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung.

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Der Bystander-Effekt

Als Bystander-Effekt oder Zuschauer-Effekt bezeichnet man in der Psychologie und Soziologie den Effekt, wenn Menschen in großen Mengen – auch in Gefahrensituationen – erstarren und zu rein passiven Zuschauern werden, obwohl sie eigentlich eingreifen könnten und sollten. Je mehr Personen anwesend sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt jemand aktiv wird.

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