Kollaps: Link- und Literatursammlung Teil 1

In diesem Beitrag findet ihr Teil 1 unserer laufend wachsenden Sammlung von Medien rund um das Thema Kollaps unserer Zivilisation. Sie eignet sich sowohl für den Einstieg, als auch für Fortgeschrittene und kann bei der Auseinandersetzung mit und Akzeptanz von Kollapsprozessen unterstützen. Sehr gerne nehmen wir eure Ergänzungen auf – schreibt uns einfach einen Kommentar oder ein E-Mail an bea@nachhaltig-in-graz.at

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Convergent Facilitation

Convergent Facilitation ist eine Moderations- und Entscheidungsfindungsmethode, die von Miki Kashtan entwickelt wurde, um Gruppen – insbesondere mit sehr unterschiedlichen oder sogar gegensätzlichen Interessen – zu tragfähigen, gemeinsamen Lösungen zu führen. Im Unterschied zu klassischen Entscheidungsprozessen wie Mehrheitsentscheid, Hierarchie oder Konsensverfahren legt Convergent Facilitation den Fokus auf die Integration möglichst aller Bedürfnisse und Kriterien der Beteiligten von Anfang an.

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Industrielle Zivilisation – Ein Auslaufmodell?

Die Industrielle Zivilisation hat die Welt in den letzten zwei Jahrhunderten grundlegend verändert. Sie hat enormen Wohlstand geschaffen, die Bevölkerung explodieren lassen, den Alltag erleichtert, und wissenschaftliche sowie technologische Durchbrüche ermöglicht. Doch trotz aller Errungenschaften stellt sich immer drängender die Frage: Ist dieses Modell nachhaltig – oder stoßen wir an natürliche und gesellschaftliche Grenzen, die sein Fortbestehen unmöglich machen?

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Die Kollapsologie – Was ist das?

Die Debatte über den möglichen Zusammenbruch unserer modernen Zivilisation hat in den letzten Jahren spürbar an Fahrt aufgenommen. Klimakrise, Artensterben, Ressourcenverbrauch, geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Instabilitäten verstärken das Gefühl, dass unser aktuelles System an seine Grenzen stößt. Die Kollapsologie ist dabei ein noch relativ junges Forschungsfeld, das sich mit den möglichen Ursachen und möglichen Verläufen eines Zusammenbruchs komplexer Gesellschaften beschäftigt.

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Ladder of Awareness

Die Ladder of Awareness von Bodhi Paul Chefurka beschreibt eine fünfstufige innere Reise vom Nicht-Wissen hin zur tiefen Einsicht, dass die Klimakatastrophe mit anderen Krisen untrennbar verwoben ist – und fordert dazu auf, innere und äußere Antworten zu verbinden, statt zu erstarren oder zu verzweifeln. Chefurkas verblüffend einfaches Modell aus dem Jahr 2012 skizziert fünf Stufen: von „Dead Asleep“ über das Erkennen eines Problems, vieler Probleme, ihrer Verknüpfungen bis zur Einsicht, dass die gesamte Lebensweise betroffen ist.

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Das Dual-Prozess-Modell der Trauer

Zwischen Trauer und Tatkraft liegt kein Widerspruch, sondern ein Rhythmus: Das Dual‑Prozess‑Modell beschreibt, wie wir im Klimakollaps zwischen Verlustorientierung und Wiederherstellungsorientierung pendeln. Dieses Hin‑und‑Her ist keine Schwäche, sondern eine gesunde Antwort auf anhaltende Krisen – es dosiert Schmerz, bewahrt Handlungsfähigkeit und ermöglicht, inmitten der Zerstörung Beziehungen, Sinn und Resilienz zu kultivieren.

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Good Grief Network

Das Good Grief Network (GGN) ist eine international bekannte gemeinnützige Organisation aus den USA, die Menschen dabei unterstützt, mit der psychischen und emotionalen Last der Klimakrise umzugehen. Mit ihrem Ansatz aus Gemeinschaftsbildung, emotionaler Resilienz und transformativer Reflexion gilt sie als eine der Pionierinnen im Feld von „Climate Grief Work“ und klimabezogener Trauerarbeit.

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Medienberichte 11/2025

Unsere für dich gesammelten Klima-Medienberichte, die im Monat 11/2025 erschienen sind. Wichtig für Menschen mit wenig Zeit, die sich dennoch informieren und sich einen schnellen Überblick verschaffen wollen. Kritische Nachrichten aber auch positive Veränderungen zu Klima, Energie & Nachhaltigkeit.

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Der Seneca-Effekt

Der Seneca-Effekt beschreibt, dass komplexe Systeme langsam wachsen, aber abrupt kollabieren – eine Dynamik, die Zivilisations- und Klimakrisen besonders anfällig für plötzliche Kipppunkte macht. Der Begriff geht auf den italienischen Chemiker, Systemforscher und Club of Rome-Mitglied Ugo Bardi zurück, der darüber 2017 ein Buch veröffentlicht hat: Ugo Bardi, Der Seneca Effekt. Warum Systeme kollabieren und wie wir damit umgehen können

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Good Life Goals – Die Ziele des guten Lebens

Die Good Life Goals sind eine Reihe von persönlichen Maßnahmen, die Menschen auf der ganzen Welt ergreifen können, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu unterstützen. Sie betonen die entscheidende Rolle des Einzelnen bei der Verwirklichung der ehrgeizigen Ziele der SDGs. Die Aufforderungen sind klar verständlich, damit sie besser in die Praxis umgesetzt werden können.

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