Das irreduzible Minimum

Wenn die Klimakrise in ihre zerstörerische Phase kippt, geht es nicht mehr nur um Vermeidung, sondern um die Frage: Was muss unter allen Umständen erhalten bleiben? Das irreduzible Minimum beschreibt jene Grundlagen, ohne die Gesellschaften in Versorgungskrisen, Instabilität und Kontrollverlust geraten.

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Polykrise

Polykrise heißt nicht einfach, dass viele Krisen gleichzeitig stattfinden. Gemeint ist, dass Klimakrise, Kriege, Energieprobleme, Teuerung, politische Instabilität und soziale Spaltung ineinandergreifen und sich gegenseitig verschärfen. Gerade im Kontext von Klima- und möglichem Zivilisationskollaps wird sichtbar, wie fragil hochkomplexe Gesellschaften geworden sind.

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Regionalwährungen

Regionalwährungen erleben immer dann neue Aufmerksamkeit, wenn globale Lieferketten wanken, Kaufkraft abfließt und Regionen nach mehr wirtschaftlicher Selbstbestimmung suchen. Sie sollen Geld in lokalen Kreisläufen halten, Betriebe vernetzen und gemeinnützige Strukturen stärken – so auch der STYRRION in der Steiermark.

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Cecosesola in Venezuela

Das Foto zeigt eine Gruppe Menschen, die im Kreis sitzen. Dahinter eine Mauer mit der Aufschrift: Centro de Recreation, Cecosesola

Cecosesola ist ein Netzwerk aus Genossenschaften und Gemeinschaftsorganisationen im venezolanischen Bundesstaat Lara, der seit 1967 Lebensmittel, Gesundheitsversorgung, Bestattungsdienste und gemeinschaftliche Finanzierung organisiert. Gerade in Zeiten von Hyperinflation und politisch-ökonomischer Instabilität wurde sichtbar, warum dieses Modell so widerstandsfähig ist: Vertrauen, Rotation von Aufgaben, Konsens, regionale Verankerung und die Orientierung an Bedürfnissen statt an Gewinn.

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Klimawandel und Extremwetter: Die interaktive Karte von Carbon Brief

Die interaktive Karte von Carbon Brief bündelt Hunderte Attributionsstudien zu Extremwetter weltweit. Sie zeigt, bei welchen Hitzewellen, Dürren, Starkregen oder Stürmen der menschengemachte Klimawandel nachweislich eine Rolle gespielt hat. Die Karte lässt sich nach Ergebnis oder Ereignistyp filtern. Wer auf Regionen oder Länder klickt, bekommt die zugehörigen Fälle angezeigt und kann sich bis zu den einzelnen Studien durchklicken.

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Buch: Wie alles zusammenbrechen kann

„Wie alles zusammenbrechen kann“ von Pablo Servigne und Raphael Stevens ist kein Katastrophenbuch, sondern eine präzise Analyse der ökologischen und sozialen Mehrfachkrise. Das Buch erklärt, warum unsere industrielle Zivilisation verletzlicher ist, als sie erscheint, und weshalb lokale Resilienz und gegenseitige Hilfe immer wichtiger werden.

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No Mow May – Der mähfreie Mai

Diesen Mai laden wir dich ein, Teil einer wunderbaren Bewegung zu werden: dem „No-Mow-May“ bzw dem mähfreien Mai. Es ist die perfekte Zeit, den Rasenmäher in der Garage zu lassen und deine Wiese in voller Blüte erstrahlen zu lassen. Stell dir vor, anstatt den Rasen zu kürzen, bietest du ihm die Freiheit, zu wachsen und eine natürliche, insektenfreundliche Umgebung zu entfalten.

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Schattenwirtschaft – Informelle Wirtschaft

Die informelle Wirtschaft – auch Schattenwirtschaft genannt – umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten, die außerhalb staatlicher Regulierung, Erfassung und Kontrolle stattfinden. Gerade in Krisenzeiten wird deutlich: Nicht Wachstum ist entscheidend, sondern Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und lokale Versorgung. Was hilft bei Jobverlust, Einkommenseinbußen oder schlicht zu wenig Geld, um gut über die Runden zu kommen? Ein Blick über den Status quo hinaus kann dabei nicht nur Orientierung geben, sondern auch beruhigen.

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