Keep cool – Tipps für heiße Sommertage

Auch wenn das derzeitige Wetter nicht immer darauf schließen lässt – wir befinden uns mitten im Sommer und die heißen Tage (und Nächte) bleiben nicht aus. Durch den Klimawandel erleben auch wir in Mitteleuropa sogenannte Hitzesommer und Rekordtemperaturen, etwas, an das unsere Körper sich erst gewöhnen müssen – es sei denn, der Klimawandel kann gestoppt bzw. verzögert werden.

Um trotz der warmen und schwülen Luft einen kühlen Kopf bewahren zu können, haben wir ein paar umweltbewusste und nachhaltige Tipps für die Sommermonate – ganz ohne teure und stromfressende Klimaanlagen!


  • Richtiges Lüften und Abdunkeln:
    Alle, die im Dachgeschoß wohnen, wissen bestimmt schon Bescheid, dass man die Wohnung (oder das Haus) am besten schon frühmorgens durchlüftet und dann tagsüber die Fenster schließt, bis die Sonne untergegangen ist. So verhindert man, dass die erhitzte Luft in die Räumlichkeiten gelangt. Wer die Möglichkeit hat, sollte während der Sonnenstunden die Räume mit Jalousien, Vorhängen usw. abdunkeln, so bleibt es auch ohne Klimaanlage oder Ventilator kühl.
  • Mit Wasser besprühen:
    Nicht nur die Pflanzen benötigen ab und zu eine kleine Wasserdusche, auch wir Menschen genießen die kleine Abkühlung mit Wassersprays. Wer keine eigene Sprühflasche dafür zuhause hat kann auch einfach ein leeres Parfumflascherl o.ä. mit Wasser befüllen und so wiederverwenden.
  • Kaltes Kirschkernkissen oder Wärmeflasche:
    Ein Kirschkernkissen wirkt nicht nur Wunder, wenn man es sich im Winter erhitzt – es funktioniert auch in die andere Richtung: Einfach tagsüber in den Kühlschrank legen und abends vor dem Schlafengehen mit ins Bett nehmen. Am besten wirkt es, wenn man es sich in den Nacken oder an die Füße legt. Man kann es aber auch auf den Kopfpolster oder die Decke legen, um diese zu kühlen. Wer kein Kirschkernkissen daheim hat, kann auch eine Wärmeflasche in den Kühlschrank legen, dazu muss man sie auch nicht ganz befüllen, um Wasser zu sparen.
  • Wasser trinken!
    Das sollte man weder im Sommer, noch in sonst einer Jahreszeit vernachlässigen! Der Körper benötigt genügend Flüssigkeitszufuhr, vor allem in den schweißtreibenden Monaten. Wichtig dabei: Verzichtet auf das abgefüllte Wasser in Plastikflaschen. Wir in Österreich sind gesegnet mit wunderbar sauberem Leitungswasser, ganz ohne Mikroplastik! Wem das Leitungswasser zu „fad“ ist, der kann auch zum Beispiel (Bio-)Gurkenschalen-Reste hinzugeben für ein bisschen mehr Geschmack.
  • Ein Klassiker: die kühle (nicht kalte!) Dusche
    Sie ist nicht nur gut für den Kreislauf und die Haut, sie hilft auch beim Energiesparen. Wichtig ist, nicht zu kalt zu duschen, da sich dabei die Gefäße zusammenziehen, um die Wärme im Körper zu behalten – die Folge ist erhöhtes Schwitzen nach dem Duschen.
  • Raus aus der Stadt!
    Die Hitze erscheint in Graz oft unerträglich, also am besten mit Rad und Öffis raus aus der Stadt und ab aufs Land, auf die Berge (am besten am Vormittag), in die Wälder und in die Seen. Wir haben das Glück, die Natur direkt vor der Haustür zu haben, wo man sich super abkühlen kann.
  • Pflanzen für frisches Raumklima
    Die richtige Begrünung der Wohnräume kann dabei helfen, die Luft zu filtern und so für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen, auch wenn das Fenster zu bleiben muss. Am besten eignen sich folgende Pflanzen: Der gemeine Efeu (Hedera Helix), die Bambuspalme (Chamaedorea Seifrizii), die Grünlilie (Chlorophytum comosum), Farnarten, Drachenbäume (Dracanea), der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) und die Kentia-Palme.
  • Bye zu Stand-by
    Elektronische Geräte produzieren auch im Ruhemodus ständig Wärme, deshalb sollte man sie vom Netz nehmen. Dabei spart man auch noch Strom 😉
  • Fassaden, Vorgärten und Gärten begrünen: Pflanzen an den Außenwänden fangen die Sonneneinstrahlung optimal auf und schützen so die Wände vor der Wärme.

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