Die Kollapsologie – Was ist das?

Die Debatte über den möglichen Zusammenbruch unserer modernen Zivilisation hat in den letzten Jahren spürbar an Fahrt aufgenommen. Klimakrise, Artensterben, Ressourcenverbrauch, geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Instabilitäten verstärken das Gefühl, dass unser aktuelles System an seine Grenzen stößt. Die Kollapsologie ist dabei ein noch relativ junges Forschungsfeld, das sich mit den möglichen Ursachen und möglichen Verläufen eines Zusammenbruchs komplexer Gesellschaften beschäftigt.

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Ladder of Awareness

Die Ladder of Awareness von Bodhi Paul Chefurka beschreibt eine fünfstufige innere Reise vom Nicht-Wissen hin zur tiefen Einsicht, dass die Klimakatastrophe mit anderen Krisen untrennbar verwoben ist – und fordert dazu auf, innere und äußere Antworten zu verbinden, statt zu erstarren oder zu verzweifeln. Chefurkas verblüffend einfaches Modell aus dem Jahr 2012 skizziert fünf Stufen: von „Dead Asleep“ über das Erkennen eines Problems, vieler Probleme, ihrer Verknüpfungen bis zur Einsicht, dass die gesamte Lebensweise betroffen ist.

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Good Grief Network

Das Good Grief Network (GGN) ist eine international bekannte gemeinnützige Organisation aus den USA, die Menschen dabei unterstützt, mit der psychischen und emotionalen Last der Klimakrise umzugehen. Mit ihrem Ansatz aus Gemeinschaftsbildung, emotionaler Resilienz und transformativer Reflexion gilt sie als eine der Pionierinnen im Feld von „Climate Grief Work“ und klimabezogener Trauerarbeit.

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Der Seneca-Effekt

Der Seneca-Effekt beschreibt, dass komplexe Systeme langsam wachsen, aber abrupt kollabieren – eine Dynamik, die Zivilisations- und Klimakrisen besonders anfällig für plötzliche Kipppunkte macht. Der Begriff geht auf den italienischen Chemiker, Systemforscher und Club of Rome-Mitglied Ugo Bardi zurück, der darüber 2017 ein Buch veröffentlicht hat: Ugo Bardi, Der Seneca Effekt. Warum Systeme kollabieren und wie wir damit umgehen können

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Such mit uns den Biber!

Der einst fast ausgerottete Biber ist zurück – und sorgt für Gesprächsstoff. Für die einen ein Problemtier, für die anderen ein echter Ökoingenieur. Der Biber gestaltet seine Umgebung auf beeindruckende Weise: Er staut Wasser, fördert Artenvielfalt und schafft ganze Mini-Landschaften voller Leben. Warum sein Tun für die Natur so wertvoll ist – trotz mancher Konflikte mit uns Menschen –, liest du im neuen Blogartikel von Barbara.

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Good Life Goals – Die Ziele des guten Lebens

Die Good Life Goals sind eine Reihe von persönlichen Maßnahmen, die Menschen auf der ganzen Welt ergreifen können, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu unterstützen. Sie betonen die entscheidende Rolle des Einzelnen bei der Verwirklichung der ehrgeizigen Ziele der SDGs. Die Aufforderungen sind klar verständlich, damit sie besser in die Praxis umgesetzt werden können.

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Trauern nach Circlewise & Sobonfu Somé

Die Klimakatastrophe trifft uns als Menschen existenziell und emotional. Von Hitzerekorden und Dürren, unzähligen Bränden und Überschwemmungen mit Todesopfern und Zerstörung, über den Verlust vertrauter Landschaften bis zu Zukunftsängsten – all diese Erfahrungen erzeugen tiefe Trauer, so man sie zulässt. Doch wie gehen wir mit diesen Gefühlen um? Die Ansätze…

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Kollaps-Cartoons

Diese Cartoons schauen aufs Ende der Welt, wie wir sie kennen. Humor ist dabei kein Fluchtweg, sondern ein Vergrößerungsglas. Er macht sichtbar, wie „normal“ gewordene Absurditäten den Weg von „nach und nach“ zu „plötzlich“ pflastern – bis Kipppunkte nicht mehr Theorie sind, sondern Alltag. Wenn Zeichnungen zum Spiegel werden, erkennen wir nicht nur den Kollaps als Prozess, sondern auch die Handlungsräume dazwischen und mittendrin.

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Marktgärtnerei Wilde Ernte

„Wilde Ernte“ – so haben Nina und Selim Hochegger ihre Marktgärtnerei genannt. Im Frühjahr 2025 haben die beiden den Bauernhof von Selims Großvater übernommen. Der Hof gehört zur Gemeinde Gratwein-Straßengel und liegt nahe St Oswald bei Plankenwart. Dort produzieren die beiden nun saisonales Gemüse in regenerativem Anbau. Der Verkauf erfolgt einerseits über Ernteanteile, also Gemüsekisterl, andererseits über den Hofladen (direkt am Bauernhof) sowie über die Belieferung eines Bioladens in Gratwein.

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